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Segel- und Motorbootclub Überlingen investiert in eine Club-Segelyacht

Ɯberlingen, 28.03.2013
IBN

Zur 43. ordentlichen Hauptversammlung des SMCÜ konnte Präsident Hans Herold im Hotel St. Leonhard 108 Mitglieder begrüßen.

Auch einige Gastmitglieder waren der Einladung gefolgt und wurden der Mitgliedschaft vorgestellt. Statt der Ehrung runder Geburtstage ab 70 Jahre wurden in diesem Jahr Mitglieder geehrt, die schon 40 Jahre dem Club die Treue halten. Nach einem kurzen Rückblick auf die vergangene Saison und einen Ausblick auf die neue, stellte Hans Herold die Initiative einiger ambitionierter Regattasegler mit Unterstützung des Bodensee-Segler-Verbandes für eine neue Einheitsklasse für Regatten am See vor. Drei unterschiedliche Bootstypen B/One (Bavaria), J-70 und Longtzewerden hierfür getestet.

Bei der Beschaffung eines Regattaschiffs, Regattaausrüstung und Trainingsmaßnahmen soll die Zusammenarbeit mit den Nachbarvereinen FSÜ, SGÜ und BYCÜ weiter intensiviert werden. Gerne können auch SMCÜ-Clubmitglieder das schöne Clubheim des SGÜ mit dem beliebten Strand nutzen, ließ SGÜ-Präsidentin Elisabeth Horn ausrichten. Die Investition in eine Regattayacht würde auch die Vereine attraktiver für junge ambitionierte Regattasegler machen. Gerade in der Gruppe der 20- bis 40-jährigen gibt es eine große Lücke im Verein. Aber auch Fahrtensegeln soll für junge Familien möglich sein. Deshalb investiert der Verein in eine Clubyacht. Dies soll gerade jungen Familien den Segelsport auch ohne eigenes Boot und Liegeplatz ermöglichen. Ein Nutzungskonzept für die Clubyacht stellte Regattaleiter Uli König vor.
Seit Jahren hat der Verein eine aktive Jugendabteilung.

Für die Ausbildung der jungen Segler unterhält der Verein eine beachtliche Anzahl von Jollen. 16 Optimisten, vier 420er und drei Hobiecats stehen den jungen Seglern zur Verfügung. In einer neuen Kooperation von Schule und Verein soll im Sommer Segeln als Schulsport angeboten werden.

50 Kinder der 5. Klasse sollen dabei von den 3 Segelvereinen BYCÜ, SGÜ und SMCÜ betreut werden. SGÜ und SMCÜ können dazu die Räume des FSÜ nutzen. Jugendleiterin Dagmar Fritze braucht dann viele helfende Hände. Am 12.6. wird es im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ ein Landesfinale im Segeln geben und im September findet wieder die beliebte Überlinger Kinderolympiade statt. Die Jugendabteilung kann jedes Jahr einige Erfolge ihrer Segler vorweisen. So wurden dabei auch bei der Überlinger Sportlerehrung 11 junge Segler ausgezeichnet. Nominiert für den Sportler des Jahres war zudem der Deutsche Vizemeister im olympischen Laser Michael Zittlau und für die Mannschaft des Jahres die Deutschen Vizemeister im 420er Dominic Fritze und Marvin Frisch. Die Vizemeister erhielten vom Verein eine Belobigung und einen Gutschein.

Anstehende Wahlen konnten offen und schnell durchgeführt werden. So wurden für den Ältestenrat - nach dem Ausscheiden von Hans Köppen und Jürgen Ruther mit einer maximalen Amtszeit von zwei Perioden - Marc Morath und Konny Huther gewählt. Seit einigen Jahren gibt es im Club ein Fördergremium, das sich die Akquise und Verteilung von Spenden für die engagierten Segler zur Aufgabe gemacht hat. Aus diesem Gremium schied Inge Wehn aus. Tino Mittelmeier konnte für dieses Amt gewonnen werden. Für die nächsten 4 Jahre wurden als Kassenprüfer Detlef Werner, Andreas Nebelung und Reinhold Wolanyk bestimmt.

Auch noch ein paar Blumen wurden verteilt. So erhielt Christel Keller für die Buchführung, Carolin Ruther für das Sekretariat und Gabriele Kromer-Schaal für ihre engagierte Arbeit in der Hafenkommision einen Strauß. BZ PR-SMCÜ


Christel Keller, Carolin Ruther und Gabriele Kromer-Schaal erhielten für ihre engagierte Arbeit einen Strauß. Links gratuliert Hans Herold und rechts Vizepräsident Wolfgang Lörcher Foto:B. Zittlau