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Kampf um den Klassenerhalt

Lindau, 02.11.2017
IBN

Um alles oder nichts geht es für den Lindauer Segler-Club in der ersten Segelbundesliga.

In Berlin beginnt heute der letzte Spieltag, der LSC steht momentan auf einem Abstiegsplatz. „Allerdings ist die Lage gar nicht so hoffnungslos“, so Steuermann Veit Hemmeter beim Blick auf die Tabelle. „Wir sind auf Platz 15, wenn wir nur einen Rang nach oben rutschen, bleiben wir in der ersten Liga“.

Vor allem die Punktabstände zwischen den Abstiegs- und Nichtabstiegsplätzen sind eng. Der Düsseldorfer Yacht-Club auf Platz 14 hat einen Punkt weniger als der LSC. Und bis Platz 11 fehlen nur drei Punkte. „Das ist alles machbar, wenn wir auf dem Wannsee mit seinen drehenden Winden ein wenig Glück haben“, sagt Veit Hemmeter. „Die anderen Vereine werden es uns aber nicht leicht machen. Die schicken ihre besten Segler, es geht um viel. Die ersten acht können noch einen Champions-League-Platz erreichen. Und ab Platz elf geht es gegen den Abstieg“. Die Mannschaft des LSC ist eingespielt von den vergangenen hochkarätigen Wettfahrten. "Viel trainieren mussten wir nicht, wir sind vom Champions-League-Finale in Porto Cervo noch ein ziemlich gutes Team“.

Für den Lindauer Segler-Club startet Steuermann Veit Hemmeter, Taktik macht Fabian Gielen, dazu segeln Martin Hostenkamp und Yannick Netzband.


Der LSC kämpft für den Klassenerhalt Foto: DSBL Wehrmann