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Oman Air geht in Führung

04.12.2017

Zu Beginn des letzten Acts der diesjährigen Extreme Sailing Series™ dominierten am Donnerstag die aussichtsreichsten Titelkandidaten das Podium.

Oman Air konnte sich dabei deutlich absetzen und beendete den ersten Tag mit sieben Punkten Vorsprung in der Pole Position. 

Beim Debut der Series an dem mexikanische Standort, musste sich das dänische SAP Extreme Sailing Team, das die Saisonwertung anführt, zum Auftakt mit Rang drei begnügen, vor Vorjahres-Champion Alinghi. 

„Das war ein wirklich guter Tag", sagte Oman Air Skipper Phil Robertson. „Wir haben sehr hart gearbeitet und die Jungs hatten sich viel vorgenommen. Wir waren deshalb sehr fokussiert. Top-2-Platzierungen in allen Wettfahrten waren perfekt für uns, wir sind genau da, wo wir sein wollen.

Dies war aber nur der erste Tag einer langen Veranstaltung. Uns war immer klar, dass heute der windigste und damit ein sehr wichtiger Tag sein würde. Wir hatten uns vorgenommen, eine gute Platzierung zu zementieren und kräftig Punkte zu sammeln. Das haben wir geschafft und damit sind wir natürlich sehr zufrieden. Was hinter uns passiert, passiert hinter uns. Wir blicken nur voraus", sagte der neuseeländische Skipper. 

Um die Championship 2017 zu gewinnen, müssen sowohl Oman Air als auch das unter Schweizer Flagge segelnde Team Alinghi jeweils zwei Boote zwischen sich und dem SAP Extreme Sailing Team bringen und dabei das andere Team schlagen. Beide taten in den sechs Rennen von Tag eins, was sie konnten, um im Titelrennen zu bleiben. 

Obwohl es in der Wertung nicht an der Spitze lag, erzielte das SAP Extreme Sailing Team die höchste gemessene Geschwindigkeit und mit 33,7 Knoten zugleich einen neuen Saisonrekord. Steuermann Adam Minoprio ist trotz der durchwachsenen Ergebnisse an Tag eins nicht beunruhigt: „Wir hatten ein paar schlechte Rennen heute, aber insgesamt ist alles gut. Dies ist eine lange Regatta und wir sind auf der Jagd", sagte Minoprio. „So ist das nun mal in Yacht-Rennen, das kommt vor, aber ich hoffe, dass wir in den nächsten Tagen mehr Glück haben."

Das NZ Extreme Sailing Team gewann die erste Wettfahrt des Tages und segelte schließlich auf Rang vier. Land Rover BAR Academy beendete den Tag im Hochgefühl eines Siegs im letzten Rennen. Das britische Team mit dem Olympiasieger und America's Cup Segler Giles Scott am Steuer wurde Fünfter, vor dem Red Bull Sailing Team auf Platz sechs.

Das örtliche Wildcard Team Extreme México präsentierte sich bei seinem Heimspiel mit einer respektablen Leistung und schloss Tag eins vor dem ebenfalls mit einer Wildcard startendem US-Team Lupe Tortilla Demetrio ab, das sein Debut bereits bei Act 7 in San Diego erlebt hatte.

2017 Extreme Sailing Series™ Act 8, Los Cabos, presented by SAP, Zwischenstand nach Tag 1, 6 Rennen (30.11.17)
Rang / Team / Punkte
1. Oman Air (OMA) Phil Robertson, Pete Greenhalgh, James Wierzbowski, Ed Smyth, Nasser Al Mashari 67 Punkte.
2. Alinghi (SUI) Arnaud Psarofaghis, Nicolas Charbonnier, Timothé Lapauw, Nils Frei, Yves Detrey 60 Punkte.
3. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Rasmus Køstner, Adam Minoprio, Mads Emil Stephensen, Pierluigi de Felice, Richard Mason 58 Punkte.
4. NZ Extreme Sailing Team (NZL) Graeme Sutherland, Josh Junior, Harry Hull, Andy Maloney, Josh Salthouse 53 Punkte.
5. Land Rover BAR Academy (GBR) Rob Bunce, Giles Scott, Elliot Hanson, Sam Batten, Matt Brushwood 52 Punkte.
6. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Stewart Dodson, Adam Piggott, Will Tiller 49 Punkte.
7. Team Extreme México (MEX) Erik Brockmann, Chris Taylor, Alex Higby, Tom Buggy, Danel Belausteguigoitia Fierro 36 Punkte.
8. Lupe Tortilla Demetrio (USA) John Tomko, Jonathan Atwood, Matthew Whitehead, Tripp Burd, Trevor Burd 33 Punkte.


Oman Air geht in Führung Foto:© Lloyd Images