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Mehrere Bootseinbrüche - WaPo bittet um Mithilfe

Konstanz, 16.05.2018
IBN

In der Nacht von Samstag, 12.Mai, auf Sonntag, 13.Mai wurden im Yachthafen Konstanz an der Seestraße insgesamt drei Boote von Unbekannten betreten und durchsucht.

Die Täter konsomierten dort alkoholische Getränke konsumiert  und nahmen beim Verlassen der Boote verschiedene Flaschen mit. Von Zeugen wurden zwei Männer beobachtet, die im Zusammenhang mit der Tat stehen dürften. Einer der Täter dürfte nach der  Tatausführung einen Rucksack getragen haben, der ebenfalls gestohlen wurde. Die Wasserschutzpolizei bittet, dass sich insbesondere Spaziergänger melden, denen auf der Seestraße nachts oder in den frühen Morgenstunden die zwei Männer aufgefallen sind. Sie bittet zudem darum, dass sich weitere Bootsbesitzer melden, bei denen die Täter möglicherweise an Bord waren.

In der Nacht vom 14. auf den 15.Mai kam es zu weiteren Vorfällen im BSB Hafen Konstanz an der dortigen Ostmole. Dort wurden von den vermutlich gleichen Tätern mindestens elf Boote bestiegenund nach Wertsachen und Alkoholika durchsucht. Auf mindestens zwei Booten haben die Täter auch übernachtet, möglicherweise schon in der Nacht vom Sonntag auf  Montag. Die Täter haben zudem Bekleidung, einen Laptop und Bargeld entwendet. Auf einem Boot übernachtete ein Bootsbesitzer, der sein Boot unmittelbar zuvor eingewassert hatte. Als die beiden Täter gegen 23.10 Uhr an Bord  des Motorbootes steigen, überraschte sie der beherzte  Bootseigentümer . Es kam zu einem Handgemenge, in deren Verlauf einer der Einbrecher über Bord fiel und schwimmend flüchtete, während sein Kompagnon sofort von Bord und über die Ostmole in Richtung Sealife 

davon rannte. Ein Großteil des Diebesgutes, welches die Täter in Säcken und Taschen zum Abtransport bereit gelegt hatten, konnte sichergestellt  werden. Den gesamten Diebstahlsschaden schätzt die Polizei auf  insgesamt 3.000 EUR, der Gesamtsachschaden dürfte sich auf ca. 2000 - 3000 EUR belaufen.

Die beiden Männer werden von den Zeugen wie folgt beschrieben werden:   20 bis 24 Jahre alt, ca. 175 bis 180 cm groß und schlank. Die beiden unterhielten sich in einer nicht  definierbaren Sprache. Der "Schwimmer" hatte kurze, dunkle Haare und  trug eine Jacke. Möglicherweise ist dieser Mann auf der Flucht  insbesondere durch seine nasse Kleidung aufgefallen.

Nach Einschätzung der Polizei ist mit weiteren gleichgelagerten  Delikten zu rechnen. Die Bootsbesitzer werden deswegen gebeten, verdächtige Wahrnehmungen oder Personen, die sich im Hafen oder im Bereich der Bootsliegeplätze verdächtig verhalten, umgehend der  Polizei mitzuteilen, im Bedarfsfall auch über Notruf 110. Die Polizei rät, Wertgegenstände nicht an Bord zu belassen und längere Abwesenheiten mit den Liegeplatznachbarn oder Vereinsmitgliedern abzustimmen.

  Die Wasserschutzpolizei bittet um sachdienliche Hinweise jeglicher Art unter der Telefonnummer 07531 5902-100 oder auch per E-Mail unter KONSTANZ.WSPST.ERMD@polizei.bwl.de