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Integratives Segeln vor Immenstaad

Immenstaad, 03.06.2019
IBN

Bereits zum fünften Mal veranstaltete der YC Immenstaad vom 20. bis 24 Mai eine Segel-Projektwoche für Kinder mit Behinderung. Die Helfer wurden dabei von der Stiftung FIDS (Foundation for Integrated Disabled Sailing) unterstützt.

Die FIDS stellte sechs  "Mini-12er". Das sind kleine, einsitzige Segelyachten, die den 12er-Rennyachten, wie sie früher im America's Cup zum Einsatz kamen, nachempfunden sind. Die kleinen Boote sind leicht mit zwei Leinen zu steuern.

Wie der YC Immenstaad mitteilt, wurden die Kinder der Tannenhag-Schule Fischbach und der Realschule Ailingen bereits frühmorgens  in die Bedienung der Boote eingewiesen und in Gruppen aufgeteilt. Anschließend wurden die ersten sechs Kinder von den betreuenden Seglern in die Boote gesetzt, um nach und nach mit Schlauchbooten aus dem Hafen in die geschützte Bucht hinter der Immenstaader Mole geschleppt zu werden. Dort konnten sie dann um ausgelegte Bojen das Segeln üben. Die an land wartenden Kinder wurden parallel mit Spielen und Basteleien betreut, bis auch sie in die Boote wechseln durften, um in See zu stechen.

Auch wenn es für die  Organisatoren und Helfer des  manchmal etwas anstrengend sei, so werde doch jeder von den strahlenden Augen der gehandicapten Kinder mehr als entschädigt, wie die Veranstalter bestätigen.  Auch die Zusammenarbeit mit den Betreuern, welche die Kinder liebevoll umsorgen, sei sehr angenehm und bereite viel Spaß.


Die Mini 12er sind auch für körperlich behinderte Menschen leicht zu steuern und werden von der Stiftung FIDS gestellt. Foto:YC Immenstaad