Sport und Naturschutz gemeinsam für saubere Gewässer

Hamburg, 21.03.2012 von IBN

Anlässlich des Weltwassertages 2012 bündeln drei Spitzensportverbände des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und Deutschlands größter Naturschutzverband ihre Kräfte und Erfahrungen, um eine bundesweite Aktion zur Müllbeseitigung und Müllvermeidung in Meer und Binnengewässern ins Leben zu rufen.

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), der Deutsche Kanu-Verband e.V. (DKV), der Deutsche Segler-Verband e.V. (DSV), sowie der Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) nutzen den Weltwassertag am 22. März 2012 für eine gemeinsame Umweltinitiative im Wassersport zum Schutz und zur Säuberung der heimischen Gewässer.

Gemeinsam gegen den Müll
Kanuten, Segler und Sporttaucher üben ihr Hobby nahezu ganzjährig sowie bei Tag und Nacht aus und entdecken so Müllvorkommen unter und auf der Wasseroberfläche meist zuerst. Zudem können dank der Kooperation der Sportverbände bei der Müllsichtung- und Beseitigung sämtliche Gewässerbereiche abgedeckt werden. Gleichzeitig wird der gemeinsam betriebene Schutz der Meere nun auch auf Binnengewässer erweitert. So wird der bereits betriebene Schutz deutlich erweitert.

„Aus den Augen, aus dem Sinn“! Damit lässt sich leider noch immer das Verhalten einzelner Besucher an unseren Gewässer beschreiben“, so VDST Umweltreferent PD Dr. Ralph Schill. „Gerade als Natursportler begegnen uns in vielen Regionen unter Wasser als auch auf dem Wasser die achtlos weggeworfenen Produkte unseres Alltags mit teils fatalen Folgen für die Umwelt. Unser gemeinsames Ziel ist es von diesen Begegnungen zu berichten und mit verschiedenen Gewässersäuberungsaktionen einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz zu leisten.“

NABU, DKV, DSV und VDST informieren gemeinsam über die Gefahren von Plastikmüll im und am Gewässer. Wassersportler, Nutzer und Gäste rund um die Gewässer werden dabei informiert, wie sich Plastikverbrauch reduzieren und vermeiden lässt, Ressourcen nachhaltig genutzt und mehr Recycling erreicht werden kann. Die gemeinsame Initiative möchte mit Informationsangeboten, Sammel- und Monitoring-Aktionen das Umweltbewusstsein unter Gewässernutzern und darüber hinaus in der Bevölkerung stärken.


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