Führung bei Laser Standard

Buhl

25.04.2012 von IBN

Den “nötigen Schwung”, der in Mallorca noch fehlte, hat Philipp Buhl (SCAI) jetzt beim World Cup vor Hyères (22. bis 27. April 2012) wiedergefunden. Am dritten Regattatag setzt er seinen beeindruckenden Lauf fort und übernimmt die Führung bei den Lasern. Alle Olympiateilnehmer erreichen die Gold Fleet.


Wird das der zweite World Cup-Sieg bei den Laser Standard in diesem Jahr? Segelt Philipp Buhl (SCAI) auch an den verbleibenden drei Wettfahrttagen so unbeschwert wie in der ersten Häfte, stehen die Chancen gut. Heute fuhr er erneut einen Rennsieg und einen zweiten Platz ein und setzt sich mit einem Streicher an die Spitze des Feldes. Buhls Kollegin aus dem Audi Sailing Team Germany (ASTG) im Laser Radial, Franziska Goltz (SSV), fuhr in der letzten Wettfahrt einen zehnten Platz ein und belegt aktuell den 23. Rang.

Surfer Toni Wilhelm (WYC) präsentiert sich weiter in bestechender Form. Er musste lediglich seinen zweiten Platz abgeben und ist jetzt Dritter. Moana Delle (SKBUe) erwischte nach zwei guten, einen schlechten Tag und rutschte auf den sechsten Platz ab.
Das bayerische 470er-Duo Ferdinand Gerz & Patrick Follmann (DTYC) klettert Platz für Platz nach oben und belegt nach sechs Rennen im Gesamtklassement den siebten Rang. Bei den 470er-Frauen sind Kathrin Kadelbach & Friederike Belcher (VSaW/NRV) Zehnte. Die beiden Teams vom ASTG, Annika Bochmann & Elisabeth Panuschka (VSaW) und Tina Lutz & Susann Beucke (CYC/HYC), belegen die Plätze 17 und 28.

Die 49er beendeten heute nur eine Wettfahrt. Doch durch das Streichen des schlechtesten Ergebnisses verbesserten sich Tobias Schadewaldt & Hannes Baumann (NRV) auf den vierten Platz.
Auch die Starboote fuhren ebenfalls nur ein Rennen. Nach insgesamt vier Wettfahrten sind Johannes Polgar & Markus Koy (NRV) Achte.

Bei den paralympischen Klassen segelten nur die Sonare. Das einzige deutsche Team mit Jens Kroker, Robert Prem & Siegmund Mainka (NRV/YCBG) belegt – wie gestern – den sechsten Platz. Heiko Kröger (NRV) ist im 2.4mR weiterhin Vierter.
Bereits um 9.00 Uhr starteten die ersten Segler vor Hyères, um die letzten Rennen der Qualifikationsrunde zu absolvieren. In den kommenden zwei Tagen wird in den Gold, Silver und Bronze Fleets gesegelt. Am Freitag folgen dann nur noch die Medal Races. Für morgen sind zur Abwechslung etwas schwächere Winde als in den vergangenen Tagen angesagt. Auch heute kämpften die deutschen Seglerinnen und Segler mit Wind bis zu 28 Knoten.