Werftpläne beim Alteisen
03.01.2011 von IBN
Bereits zuvor hatten die deutschen, österreichischen und Schweizer Schifffahrtsbetriebe sowie die Bodan-Werft die Pläne, eine gemeinsame Großwerft zu errichten und zu betreiben, in die Schublade gelegt. Der Bodan-Werft droht jetzt das totale Aus. Vor mehr als einem Jahr hatten die Schweizerische Bodensee-Schiffahrtsgesellschaft AG, Romanshorn (SBS), die Stadtwerke Konstanz GmbH (SWK), die Vorarlberg Lines Bodenseeschifffahrt GmbH & Co. (VLB) und die Bodan-Werftentwicklungsgesellschaft mbH Kressbronn an einen Tisch gesetzt und einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel war der Aufbau eines gemeinsamen Werftenkonzepts. Inzwischen beschlossen die Reedereien nicht nur, dass sie diese Überlegungen nicht weiter zu verfolgen. Wie kurz vor Weihnachten bekannt wurde, will die Geschäftsleitung die Bodan-Werft ganz stilllegen. Betroffen von diesen Plänen sind 60 Mitarbeiter in der Werft- und Konstruktionsgesellschaft. Erhalten bleiben soll lediglich der Freizeitbereich und Sportboothafen sowie der Schwimmbadbau.
