Weniger Unfälle auf dem Bodensee

Tauchroboter

14.01.2011 von Hans-Dieter Möhlhenrich

Die Unfallzahlen auf dem Bodensee sind 2010 niedriger gewesen.

Dies ergab die Auswertung der Unfallstatistik des Jahres 2010 durch die Leiter der See- und Wasserschutzpolizeien aus Lindau, Vorarlberg, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen und Baden-Württemberg (Konstanz, Überlingen und Friedrichshafen), die am 10.01. in Schaffhausen tagten und heute bekannt gegeben wurde.

So gingen die Unfälle auf dem Bodensee insgesamt um 33 % zurück, die Zahl der Schiffsunfälle sank um 32 % und die Zahl der Verletzten fiel um 31 %. Insgesamt gab es 13 Unfalltote beim Baden und Wassersport, 302  (+ 29 %) Personen mussten gerettet werden. Zwei Personen kamen bei Schiffsunfällen und eine beim Tauchen ums Leben. Sieben Personen verunglückten tödlich beim Baden (+ 1). Bei den sonstigen Unfällen waren drei Tote zu beklagen. 

 

Das Jahr 2010 war laut Feststellung der Wetterdienste regenreich. Insbesondere der Mai war überdurchschnittlich regenbelastet. Deshalb herrschte häufig geringerer Sportbootverkehr. An schönen Tagen zog es dagegen viele Wassersportler auf den Bodensee, was gerade an Wochenenden zu Spitzen im Verkehrsaufkommen führte. Nur im Juli herrschte typisches Hochsommerwetter mit teilweise heftigen Gewittern. Insgesamt nahm die Anzahl der Starkwindwarnungen gegenüber dem Vorjahr deutlich zu, während sich die Anzahl der Sturmwarnungen reduzierten. 

 

Ausführlicher Bericht in IBN 2 2011