„Elena Nova“ verfehlt nur knapp den Podiumplatz

Palma de Mallorca, 12.08.2013 von IBN

Die Crew der Swan 45 „Elena Nova“ hat bei der traditionsreichen Copa del Rey auf Mallorca den 4. Platz in der Königsklasse ORCi 1 belegt.

In einem hochkarätig besetzten Feld mit 36 Startern aus elf Nationen verpasste das Team um Steuermann und Eigner Christian Plump nur knapp den Sprung aufs Treppchen.

Das Ergebnis ist ohne Zweifel ein großer Erfolg für das Team der „Elena Nova“. Am Ende der Serie lag trotzdem ein bisschen Enttäuschung in der Luft. Denn nach anfänglichen Startschwierigkeiten steigerte sich die Crew im Laufe der sechs Regattatage von Rennen zu Rennen. „Hätten wir durchgehend so gesegelt wie zum Ende der Serie hin, dann hätten wir ganz vorne dabei sein können“, resümiert Christian Plump.

Trotzdem ist der Bremer mit der Leistung seiner Mannschaft und dem Abschneiden zufrieden. Für die „Elena Nova“ ist es die erste Saison im starken Mittelmeer-Rennzirkus. Und das mit einem neuen Schiff. Bei der Copa del Rey als bestes deutsches Team den 4. Platz zu belegen, unterstreicht das Leistungspotenzial der Crew. Denn in der Bucht von Palma de Mallorca gab sich erneut das Who is Who der internationalen Regattaszene die Klinke in die Hand. Zu den bekanntesten Gesichtern gehörten unter anderem der neuseeländische Taktiker und America’s Cup-Veteran Brad Butterworth und der spanische Kronprinz Felipe.

Aber auch die „Elena Nova“ hatte bekannte Namen an Bord. So waren Americas‘ Cup-Trimmer Piotr Przybylski (Polen) und der Geschäftsführer von North Sails Deutschland, Stefan Matschuck aus Hamburg mit ihrer langjährigen Erfahrung für das Speed-Potenzial der Swan 45 verantwortlich. Am Großsegel zeichnet sich Leif Tom Loose verantwortlich, mehrfacher Welt- und Europameister in unterschiedlichen Klassen.

Nichtsdestotrotz machten die unstetigen Windbedingungen eine durchgehende Erfolgsserie nahezu unmöglich. Fast jeder Teilnehmer hatte einen Ausreißer in der Ergebnisliste zu verzeichnen, was für viel Bewegung in der Wertung sorgte. Nur der Sieger, die spanische Swan 45 „Rats On Fire“ mit Steuermann Rafael Carbonell Pujol, legte eine fast fehlerfreie Serie hin. Mit fünf 1. Plätzen von zehn Rennen und einem 5. Platz als schlechtestes Ergebnis hat das spanische Team mit Abstand und zu Recht die diesjährige Copa del Rey gewonnen.

Weitere Informationen und alle Ergebnisse unter www.regatacopadelrey.com

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