Dreifacher Erfolg für den WYC

Friedrichshafen, 10.06.2014 von IBN

Gleich drei Erfolge brachten die Segler des Württembergischen Yacht-Clubs (WYC) von den Regatten an Pfingsten mit nach Friedrichshafen: Simon Diesch und Patrick Aggeler wurden in Kiel Deutsche Juniorenmeister im olympischen 470er. Leon Zartl siegte – ebenfalls in Kiel – bei den „Young European Sailings“ (YES) in der Klasse der Laser 4.7. Und schließlich gewann das WYC-Team um Klaus Diesch bei der J70-Regatta in Bregenz.

27 Teilnehmer aus vier verschiedenen Ländern waren bei der Juniorenmeisterschaft der 470er am Start. Wie viele andere Regatten litt auch die „Kieler Woche des Nachwuchs“ unter der sommerlichen Flaute. Nur an einem von drei Tagen konnten die 470er überhaupt segeln. In den vier Rennen kamen Diesch/Aggeler auf die Plätze 6, 4, 3 und 1. Insgesamt belegten die beiden 19-jährigen damit Rang zwei hinter einem dänischen Team. Für die Juniorenmeisterschaft werden aber nur die deutschen Segler berücksichtigt – und so ging der Titel an die WYC-Segler.

„Wir sind hier im Gegensatz zu Medemblik, wo es nicht so lief, mit einem fast neuen Boot angetreten. Man hat deutliche Geschwindigkeitsunterschiede wahrgenommen“, berichtete Simon Diesch aus Kiel. Das Team war dieses Jahr schon bei zwei World-Cups und dem Euro-Cup in Holland angetreten, hatte da aber mit der alten 470er-Jolle keine Chancen.

Voll durchgestartet ist auch Leon Zartl. Der Tettnanger war erst im Frühjahr in die Einhandjolle Laser eingestiegen, zunächst mit dem kleinsten Rigg (4.7). In den fünf Wettfahrten, die bereits am Pfingstsonntag gesegelt waren und mangels Wind am Montag nicht fortgesetzt wurden, segelte der 14-Jährige einen ersten, zwei zweite und je einen dritten und fünften Platz – bei 54 Teilnehmern. Ein schlechteres Ergebnis, das er sich wegen eines Frühstarts eingehandelt hatte, konnte er streichen. Mit einem Punkt Vorsprung verwies er drei punktgleiche Gegner auf die Ränge.

Bei der „Lake Constance Battle“ der neuen Bodensee-Einheitsklasse J70 in Bregenz gewann das Team des WYC um Klaus Diesch auf dem erst kürzlich getauften Clubboot „Led Zeppelin“. Wie auch bei den anderen Regatten in dieser Klasse schickte der WYC ein Team aus erfahrenen Seglern und „jungen Wilden“ ins Rennen. Neben dem Bundesliga-Captain Diesch waren Routinier Thomas Stemmer sowie die beiden jungen Segler Ellen Bauer und Felix Diesch mit von der Partie. Nach sechs Wettfahrten hatten die Häfler elf Punkte, drei weniger als die Zweitplatzierten vom BYCÜ. Das zweite Boot aus dem WYC kam mit Anian Schreiber, Sven Hessberger, Conrad Rebholz und Kevin Mehlig bei 15 Teilnehmern auf Rang sechs. Im Rahmen der „Lake Constance Battle“ werden fünf Regattaserien ausgetragen und als Bodenseemeisterschaft gewertet. Die „Led Zeppelin“ war bei der ersten Regatta dieser Serie schon Zweite hinter dem anderen WYC-Team geworden, liegt also in der bootsbezogenen Gesamtwertung an erster Stelle und darf bei der nächsten Regatta mit dem „gelben Gennaker“ starten.

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