Rauschendes Jubiläumsfest

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Lindau, 21.07.2014 von IBN

400 LSC-Mitglieder und rund 50 Gäste haben am Samstag (19. Juli) den 125. Geburtstag des Lindauer Segler-Clubs mit einem rauschenden Fest gefeiert. Die Schiffe lagen im Hafen offen ohne Persenning und waren mit bunten Flaggengalas geschmückt.


Der Abend verlief tropisch-traumhaft, das Wetter blieb trocken. Und das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt, auch wenn die LSC-Mitglieder immer wieder draußen Abkühlung suchten.
Lindaus Landrat Elmar Stegmann gratulierte dem Lindauer Segler-Club zu seiner neuen Mole, als Chef des Landratsamt habe er auch an der Genehmigung mitgewirkt – schon sein Name Steg-Mann sei da Verpflichtung gewesen.
Als nächstes lobte Bürgermeister Karl Schober den LSC, der Verein sei einer der aktivsten in der Sportszene der Stadt. Andreas Lochbrunner als Präsident des Deutschen Segler-Verbands erinnerte sich an seine seglerischen Anfänge, der Lindauer Segler-Club sei seine Heimat.
Markus Sagmeister, der Präsident des Bodensee-Segler-Verbands trat mit den Vertretern der anderen Clubs am See auf die Bühne und erinnerte sich, dass schon vor Jahrzehnten der LSC als ältester Segelverein am Bodensee etwas Besonderes gewesen sei. Der Bodensee-Segler-Verband hatte sich mit den Gastvereinen Bregenzer Segel-Club, Yacht Club Bregenz, Konstanzer Yacht Club, Bodensee-Yacht-Club Überlingen, Württembergischer Yacht-Club, Yacht Club Lindau und Lochauer Yachtclub sowie dem Nonnenhorner Seglerverein zusammengetan. Gemeinsam spendeten sie dem LSC zwei Segel für die neuen J70-Boote. Der LSC-Vorsitzende Andreas Ober bedankte sich für die Tücher: „die seien für die Jugend, die bekomme damit neues Material zum Trainieren und für Regatten.“
Zu guter Letzt lobte auch Joerg von Hoermann als Präsident des Bayrischen Seglerverbands den LSC. Der zweitälteste Segelclub Bayerns sei ein Hüter der Tradition.
Am Sonntag begründete der Geburtstagsclub eine neue Tradition. Die LSC-Jugend hatte das Jubiläumsrace mit Optimisten erfunden. Deren Vertreter Paul Käser setzte die Rahmenbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind nur Erwachsene über 26 Jahre. Sie müssen Teams bilden, bei denen die Teilnehmer zusammen über 125 Jahre alt sein müssen. 34 Erwachsene hatten gemeldet und bildeten 13 Teams, zum Teil mussten sich die Segler schon sehr in die Optimisten-Kisten quetschen. Der älteste Teilnehmer war immerhin 78 Jahre alt, ist aber mit Bravour über den up-and-down-Kurs gekommen. Zum Schluß siegte das Team Lindenhof-Konstanz mit Ewald Weißschedel, Gigi Thorbecke und Michael Sternbeck vor den Oldies mit Willi Kleiner und Werni Hemmeter sowie den schweren Jungs, die aus Hans-Peter Duwe und Markus Gielen bestanden.


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