Die Favoriten kristallisieren sich heraus

Baden

Friedrichshafen, 22.08.2014 von IBN

Der zweite Tag des Surprise-Europacup beim SMC Friedrichshafen begann mit Flaute und endete mit einer Zwischen-Siegerehrung, bei der sich drei Boote klar als Siegesanwärter positionieren konnten.

Die Verrechnung der Wettfahrten erfolgt nach dem Low-Point-System, das heißt, dass der Sieger einen Punkt, der Zweitplatzierte zwei Punkte und so weiter erhält. Die ersten drei Schiffe hatten nach den ersten fünf von bis zu zwölf Wettfahrten nur 8, 10 und 11 Punkte gesammelt, der Viertplatzierte dagegen schon 24 – ein klarer Abstand. Da das Feld jedoch aus 23 Schiffen besteht und damit bis zu 23 Punkten vergeben werden, ist noch nichts entschieden.

Wettfahrtleiter Timo Seifert hatte zunächst keine Chance, eine Wettfahrt zu starten; am Vormittag regte sich vor Friedrichshafen kein Lüftchen. Während die Segler eine Mittagspause einlegten, begab sich Seifert mit dem Schlauchboot auf Erkundungsfahrt und konnte um 14:30 das Auslaufsignal geben. Dank der fleißigen Motorbootfahrer des SMCF waren die motorlosen Segelboote schnell aus dem Hafen geschleppt und eine erste Wettfahrt konnte zügig gestartet werden.

Lokalmatador Carsten Ortlieb (WYC) spielte seine Erfahrung mit den wechselnden Winden in der Friedrichshafener Bucht voll aus und gewann den ersten Lauf des Tages. Im zweiten Lauf setzte sich mit Michel Glaus vom Genfer See einer der Topfavoriten durch. Ein kräftiger Winddreher an der Luvtonne sorgte für spannende Kämpfe und Manöver am „oberen“ Ende des Kurses.

Am Abend hatte Timo Seifert die Wettfahrtserie „im Kasten“, mit fünf gesegelten Läufen ist der Europapokal nun gültig – vier Wettfahrten sind Bedingung – und es wird mit einem Streichresultat berechnet. Zwischensieger nach zwei Tagen ist die Crew um Jean-Jacques Poirier mit der „Esprit d’Sail“ aus dem französischen Aix-les-Bains vor Michel Glaus auf „Teo Jacob“ und dem österreichischen Team „Goldeck Textil“.

Weitere Ergebnisse und Fotos auf www.smcf.de