Herbststurm verursacht Sachschäden

Konstanz, 22.10.2014 von IBN

Windböen aus nordwestlichen Richtungen mit ca.100 km/h fegten gestern Abend über den Bodensee und verursachten zum Teil erhebliche Sachschäden.

So wurden z. B. im Hafen Wallhausen ca. 45 Motor- und Segelboote

leicht bis mittelschwer beschädigt. Hierbei entstand ein Sachschaden

von ca. 45.000.- EUR. Auch die Steganlagen und die Straßenbeleuchtung

wurden im dortigen Bereich in Mitleidenschaft gezogen und beschädigt.

- Sachschaden ca. 15.000.- EUR.

In Reichenau-Fehrenhorn beschädigte eine umgestürzte Weide zwei am

Ufer liegende Fischerboote - Sachschaden ca. 8.000.- EUR.

Im Ermatinger Becken / Untersee strandete ein Segelboot. Es handelt

sich hierbei vermutlich um einen Bojenlieger aus der Schweiz.

Schadenshöhe ca. 1.000.- EUR.

Ein Surfer hatte Glück im Unglück, als er von einer Windböe vom Brett

geblasen wurde und im Wasser landete. Er konnte ca. 150 Meter zum

Ufer schwimmen, das er unverletzt erreichte. Die Wasserschutzpolizei

war vor Ort und überwachte ihn, bis er wieder festen Boden unter den

Fü.en hatte. Das Ganze ereignete sich im Seeraum vor Haltnau.

Die Wasserschutzpolizei am Bodensee bittet alle Bootsbesitzer im

Bereich Konstanz / Überlingen ihre noch im Wasser befindlichen Boote

und die Festmacheinrichtungen auf Schäden zu überprüfen.

Sturm ohne Sturmwarnung

Das Baro rast bei schönster Herbssonne in den Keller.
Warum nicht absegeln?
Es ist 14,30 und wir lauffen bei 6,2 kn unter Sturmfock und gerefftem Gross richtung Reichenau.
Ca 5 Bft blasen uns in den Nacken , Wirund unser Boot sind glücklich.
Als ich plötzlich die Allensbacher Sturmwarnung 90 blitzen sehe,
will ich spontan gehorchen und sofort wenden zum in den Hafen segeln. Wundersam dass die Sturmwarnung im Zeller See aus war, Der See wurde von Moos her zu einer weissen
Fläche und der Wind lies selbst stark gerefftes Segeln unter Sturmfock nicht mehr zu. An der Windkante mogelten wir uns bis zu einem günstigen Ansteuerungswinkel zur Hafeneinfahrt. Ich beschloss,
wegen der starken Drift, den Diesel mitlaufen zu lassen
und damit die Bootslage wegen lauffendem Motor unter 20 Grad bleibt das gereffte Gross fast ganz killen zu lassen. Bei ausgekuppelter Maschine schossen wir in das Hafenbecken und waren heilfroh ohne Schäden davongekommen zu sein.
WO ABER WAR DIE ZELLER SEE STURMWARNUNG?
Kim Mahl am 23.10.2014 11:05:30
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