Thriller-Finale auf dem Bodensee: Deutsche Segel-Bundesliga kürt Aufsteiger

SMCÜ

Überlingen, 28.09.2015 von IBN

Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde. Es war ein Zweitliga-Finale mit Hochspannung (25. bis 27. September) und ein Wochenende mit vielen Siegern.

Der Bayerische Yacht-Club, der Lindauer Segler-Club und der Lübecker Yacht-Club haben am Ende der Saison die Nase vorn und steigen direkt ins Oberhaus auf. Bei den Erstligisten gewinnt am Bodensee der Segel- und Motorboot Club Überlingen vor dem Münchner Yacht-Club und dem Verein Seglerhaus am Wannsee.

2. Segel-Bundesliga: Lindau, Starnberg und Lübeck sind nächste Saison erstklassig
Es lag Hochspannung in der Luft. Denn es war der alles entscheidende Tag für die 2. Segel-Bundesliga. Die Tabelle war dermaßen eng, dass mehr denn je jeder Punkt zählte. Am Ende entschied der Bayerische Yacht-Club (BYC) das Wochenende für sich. Das Team um Philipp Hibler, Andreas Plettner, Poldi Lindner und Andreas Achterberg gewinnt in Überlingen vor dem Lindauer Segler-Club und dem Lübecker Yacht-Club. Insgesamt belegen alle drei Clubs auch in der Gesamttabelle die ersten drei Ränge und steigen damit direkt für das Jahr 2016 in die 1. Segel-Bundesliga auf.

„Es war ein tricky Event. Es war alles dabei. Das Team ist erfahren und so konnten wir uns gut anpassen. Wahrscheinlich war das der Erfolg. Wir freuen uns riesig auf die 1. Liga“, sagt der glückliche Steuermann Philipp Hibler (BYC).

Der ewig undankbare vierte Platz geht in dieser Saison an den Hamburger Segel-Club (HSC). Der HSC, der Klub am Rupenhorn (Platz fünf) sowie der Blankeneser Segel-Club (Platz sechs) haben in der Relegation am 01. November in Hamburg noch mal die Chance einen der drei Startplätze für 1. Segel-Bundesliga zu ergattern. Noch ist alles offen.
Am unteren Tabellenende konnten sechs Vereine an diesem Wochenende nicht ausreichend überzeugen und müssen daher in die Qualifikation (09. bis 11. Oktober): Duisburger Segel-Club, Lübecker Segler-Verein von 1885, Schweriner Yacht-Club, Segel-Club Ville, Segel-Club Münster und Yachtclub Strelasund. Dort können sie gegen 54 „Neulinge“ zeigen, dass sie auch 2016 weiter in der Segel-Bundesliga segeln wollen. 

1. Segel-Bundesliga: Lokalmatador gewinnt vor München und Berlin
Auch die Erstligisten lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende des Tages zeigt erneut ein Lokalmatador der Konkurrenz, wo der Hammer hängt. Der Segel- und Motorboot Club Überlingen (SMCÜ) mit Steffen Heßberger, Alexander Gaiser, Christian Zittlau und Hendrik Schaal präsentierte sich das gesamte Wochenende stark und überzeugte mit konstanten Leistungen. „Wir sind super glücklich, dass wir Zuhause gewonnen haben. Endlich hat der See mal gezeigt, was er kann. Es war ein super Event“, so der überglückliche Steuermann Steffen Heßberger vom SMCÜ.

Der Münchner Yacht-Club belegt Platz zwei in Überlingen. Dicht gefolgt von den Berlinern vom Verein Seglerhaus am Wannsee.

Die Tutzinger vom Deutschen Touring Yacht-Club verpassen den Moment und können den Sack für den vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft nicht zu machen. Sie belegen Platz acht in Überlingen und bleiben damit für ihre Verfolger weiter einholbar (elf Punkte Vorsprung). Das verspricht ein offenes Finale mit Nervenkitzel. Der große Showdown um die Meisterschaft startet in gut einem Monat (29. bis 31. Oktober) in Hamburg auf der Außenalster.

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