Zuerst gar kein Wind – und dann ein wenig

Kreuzlingen, 30.08.2016 von IBN

Eine ausgeprägte Flaute suchte die Segler bei der Kreuzlinger Herbstregatta (27.-28.8.) anfangs heim. Am Samstag ließ Lee Völker die Segler der Lacustre, der 45qm Nationalen Kreuzer und der 6mR-Klasse nicht mal auslaufen.

 „Das wäre sinnlos gewesen“, meinte der Wettfahrtleiter, „es hatte gar keinen Wind.“ Der Sonntag brachte dann einen Schönwetter-Ost mit gut ein Beaufort. „Das war immer noch nicht viel, aber segelbar“, sagte Völker vom Yacht Club Kreuzlingen.

Die Bahn war mit rund 500 Metern ausgesprochen kurz, entsprechend häufig kamen die Boote an den Tonnen eng zusammen. „Ich wollte wenn irgendwie möglich, am Sonntag wenigstens vier Wettfahrten mit einem möglichen Streicher durchbringen,“ erklärte Völker die kurze Bahn. „Die schnellsten haben etwa 35 Minuten für einen Kurs gebraucht.“

Ganz ging der Plan nicht auf – nach drei gesegelten Wettfahrten standen zwei Windsysteme gegeneinander, und der Wind sprang ständig um bis zu 100 Grad. „Bei den Bedingungen kann man nicht Regatta segeln“, meinte der Wettfahrtleiter, und schickte die Segler zur Siegerehrung in den Hafen.

Bei den zehn gestarteten Lacustre gewann Markus Bilgeri vom Yachtclub Hard vor Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad. Dritter wurde Ulrich Volz vom Segelclub B20.

In der Klasse der 45qm Nationalen Kreuzer (7 Schiffe) siegte Mario Schobinger vom Württembergischen Yacht-Club Friedrichshafen. Zweiter wurde Alfred Schobinger (WYC) vor Daniel Heine vom Yacht-Club Langenargen.

Bei den 6ern waren drei Schweizer Schiffe am Start. Erster wurde Norbert Stadler vom St. Gallischen Yacht-Club vor Reinhard Suhner von der Segler-Vereinigung Bottighofen und Thedy Schmid vom Yacht-Club Romanshorn.

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