Herbst II-Regatta des Bodensee-Yacht-Clubs Überlingen

Überlingen, 05.09.2016 von IBN

Schöne Yachten, große Erwartungen, aber Rasmus, der als Gott der Winde und Schutzpatron der Segler angesehen wird, war offenbar schlecht gelaunt.
Am 3. und 4. September trafen sich in Überlingen 175 Seglerinnen und Segler mit Lacustre, 45-m2-Nationale Kreuzer sowie die imposanten 8-m-R-Yachten und 75-m2-Nationalen Kreuzer, insgesamt 37 Boote. Am Samstag musste die einzige Wettfahrt, die zunächst durchführbar erschien, wegen vollkommener Windstille abgebrochen werden. Am Sonntag konnten trotz langer Flauteperioden immerhin vier Wettfahrten, eine für jede Klasse, gesegelt werden. Den schönsten Ausblick auf das Regattafeld hatten die Bewohner Nußdorfs, die Wetterverhältnisse zwangen die Regattaleitung, die Bahnen dorthin zu legen, wo die Windverhältnisse sich noch am vielversprechendsten zeigten.
Als erstes Schiff passierte bei den Lacustre die „Odysseus“ des Bregenzer Segelclubs Rheindelta mit Steuermann Gerhard Jahn die Ziellinie. Schnellster 45er war die „Windspiel“ des Württembergischen Yacht-Clubs Friedrichshafen mit Mario Schobinger an der Pinne. Bei den 8-m-R-Yachten ging die „Froya“ des Yacht-Clubs Langenargen unter Roel van Merkesteyn als erste durchs Ziel. Den Sieg der 75er trug die“Passat“ des Yacht-Clubs Meersburg davon: Trotz der seglerisch nicht übermäßig anspruchsvollen Bedingungen, allesamt mit ihren Mannschaften glückliche Sieger.
Die diesjährige „Herbst-II“ war die fünfundsechzigste Regatta in Folge, auch ein Jubiläum, das aber keineswegs den Ausstieg aus dieser Art Aktivität des BYCÜ markiert. Vielmehr soll die „Schnapszahl“-Herbst-II im kommenden Jahr möglichst noch mehr der großen Schiffe nach Überlingen ziehen. Schnaps, sagt die Fama, liebe Rasmus. 

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