55. Interboot: Schnelle Oldtimer und die neuesten Bootstrends

Rennboot

Friedrichshafen, 13.09.2016 von IBN

Geschwindigkeit, Nachhaltigkeit und Wassersport-feeling pur – die 55. Auflage der internationalen Wassersportmesse präsentiert mit 471 Ausstellern (2015: 475) in 8 Hallen, am Messe-See sowie in und am Bodensee die Trends der Branche in den Bereichen Segel- und Motorboote sowie Wassersportgeräte und Accessoires.

„Im Vergleich zu den Vorjahren haben wir mit einer zusätzlichen Halle, mehr Ausstellerfläche und mehr Eventfläche noch mehr Angebot als zuvor“, erläutert Messegeschäftsführer Klaus Wellmann im Rahmen der Interboot-Pressekonferenz, „und mit der neuen Kampagne ‚Dein Moment‘ sprechen wir ein großes Spektrum an Wassersportlern emotionaler und noch individueller an.“ 

Neben Neuheiten aus den Bereichen Segel- und Motorboote, Wassersport und Zubehör, darunter 89 Premieren, setzt die 55. Interboot auf ein facettenreiches Eventprogramm. „Bei der diesjährigen Auflage erweitern wir das Angebot an tiefergehenden Fachthemen mit der Interboot Academy und dem neuen Segel Kompetenz Center“, meint Projektleiter Dirk Kreidenweiß, „auch der Spaß kommt beim Surfen der stehenden Welle oder dem Wakeboard-Wettbewerb Team Up with a Pro und der Stand-Up Paddling-Team Challenge nicht zu kurz.“ Die internationale Wassersportausstellung surft 2016 auch auf der digitalen Welle: Mit der neuen Social Wall in der Halle B2 kann jeder Besucher durch Verwendung des Hashtags #interboot Teil der Messe werden. 

Diese Oldies haben viel PS unter der klassischen Haube: Im Vintage Speed Village finden dieses Jahr sieben klassische Racer und sieben V-Rumpfboote ein neues Zuhause. Tom Amann, Supervisor Vintage Racer auf der Interboot, erläutert den Charme der Motorboote: „Bei diesen ‚Oldtimern‘ handelt es sich um Grand Prix Rennboote, die den Look der 20er bis 80er Jahre zeigen, bevor ihre Technik von Katamaranen abgelöst wurde.“ Auf der Pressekonferenz präsentierte er exemplarisch eine Molinari mit V-Rumpf aus dem Jahr 1955 sowie einen Hydroplane von der Firma Timossi aus dem Jahr 1969. Zu ihren Spitzenzeiten erreichte die Timossi Geschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern. Für dieses Tempo seien allerdings optimale Bedingungen sowie enormes Können nötig. Während den Vintage Racing Demofahren am zweiten Interboot Wochenende werden die lizensierten Piloten und Pilotinnen aus Sicherheitsgründen deutlich weniger Gas geben. 

Nachhaltigkeit hat ihren Weg in den Segelsport gefunden. Die Green Bente 24 feiert ihre Messepremiere auf der internationalen Wassersport-Ausstellung. Gründer von Greenboats und Erfinder des nachhaltigen Materials Friedrich J. Deimann kam auf die Idee, neue Materialien für den Bootsbau zu finden: „Wir hatten durch die lange Arbeit mit Stoffen wie Glasfasern, Erdöl und Lösungsmitteln mit gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen. Deshalb haben wir experimentiert und ein neues Material entwickelt. Die Green Bente 24 besteht aus Flachs, Kork und Greenepoxidharz auf Leinölbasis – alles nachwachsende und natürliche Rohsoffe und nicht gesundheitsbedenklich.“ 

Die parallel zur Interboot stattfindende Gastveranstaltung InterDive vergrößert sich ebenfalls: Knapp 200 Aussteller präsentieren vom 15. bis 18. September in Halle B5 sowie erstmals im Foyer Ost Tauchdestinationen, Produkte, Neuheiten und Informationen rund ums Tauchen. „Im Trend sind zunehmend heimische Destinationen“, erläutert Tanja Angele, zuständig für die Kommunikation der InterDive. „Außerdem werden ungewöhnliche Techniken wie Apnoe-Tauchen ohne Sauerstoffflasche, ‚Sidemount‘, bei dem die Flaschen an der Seite getragen werden und ‚Solo-Diving‘, das es Einzelpersonen ermöglicht, Tauchgänge vorzunehmen, immer beliebter.“ 

Die Interboot ist von Samstag, 17. bis Sonntag, 25. September 2016 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Interboot-Hafen täglich bis 19 Uhr. Die Halle B1 ist am Donnerstag zum Sunset Shopping bis 21 Uhr geöffnet. Die Interboot wird über den Eingang West an der Rothaushalle/A1 zugänglich sein. Am ersten Wochenende findet parallel die Tauchmesse InterDive statt, die ausschließlich über den Eingang Ost zu erreichen ist. Zwischen Eingang Ost und West ist ein Shuttle-Bus-Verkehr eingerichtet, Shuttles verkehren auch zwischen Bahnhof, Fährhafen, Messe-Hafen und den Parkplätzen an der Messe. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Familienkarte ist für 28 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen 5 Euro. 

Herr

Ganz schlecht organisierte Parkplatz Lösung.
Erst bugsiert man uns mit PKW zum Eingang,der nicht gewünschten Tauchausstellung,dann bringt man uns im überfüllten Bus zurück zum Interboot Eingang .
Zukünftig schenk ich mir diese Messe,jedes Jahr weniger interessantes und alles nur weiter auseinander gezogen.
Peter Stritzel am 19.09.2016 21:30:24
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