Saisonauftakt für Extreme Sailing Serie in Maskat

Alinghi

Radolfzell, 09.03.2017 von IBN

Die Extreme Sailing Serie hat am Mittwoch in Maskat (Oman) die neue Saison bei herausragenden Segelbedingungen eröffnet. Muttrah, die historische Altstadt Maskats, bildete die Kulisse, vor der die neun internationalen Crews auf ihren GC32 Katamaranen erstmals in diesem Jahr die Klingen kreuzten.

Die elfte Saison der Extreme Sailing Series erlebte gleich zum Auftakt sieben schnelle und enge Rennen, die als Markenzeichen dieser Serie gelten. Die Wettfahrten fanden auf einem kurzen Rennkurs statt, der vor dem Al Alam Palast ausgelegt wurde, dem repräsentativen Palast des regierenden Sultan Qaboos. 

Ein optimaler Wind um 15 Knoten, der blaue Himmel und das warme Wasser des Golfs von Oman sorgten für perfekte Bedingungen, bei denen die GC32 ihre Stärken voll ausspielen konnten. 

Dabei erwies sich das neu formierte SAP Extreme Sailing Team als die Mannschaft, die es zu schlagen gilt. Die Dänen, die erst in der vergangenen Woche Dritte der GC32 Championship geworden waren, stürmten im Eröffnungsrennen zum Sieg und legten später mit zwei weiteren ersten Plätzen nach. Das Team mit dem America's-Cup-Segler und vormaligen Match-Race-Weltmeister Adam Minoprio am Steuer schien zu Beginn des Tages nahezu uneinholbar, bevor es in den letzten Wettfahrten etwas nachließ. 

Auch die alte Rivalität zwischen Vorjahres-Gesamtsieger Alinghi und Oman Air war mit dem ersten Startschuss sofort wieder zu spüren. Red Bull Sailing Team und Oman Air gewannen je ein Rennen und holten noch drei dritte Plätze, was nach Tag eins die Plätze zwei und drei bedeutete. Nur einen Punkt dahinter rangiert auf Rang vier Alinghi mit drei zweiten Plätzen in den Wettfahrten. 

Oman Air Skipper Phil Robertson, der in dieser Saison das Steuer von Morgan Larson übernommen hat, räumte ein, dass seine Mannschaft trotz solider Ergebnisse noch nicht wieder in der Form sei, mit der sie die GC32 Championship gewinnen konnte. „Die Segelbedingungen waren großartig, aber für uns war es ein entsetzlich harter Tag, und wir hatten an Bord einfach kein gutes Gefühl",sagte Robertson selbstkritisch. „Die Bedingungen änderten sich ständig, und wir hingen immer hinterher und taten uns schwer, aufzuholen. Wir haben es dann aber doch irgendwie hingekriegt und konnten uns eine Reihe von Podestplätzen sichern. Das war ungefähr das, was wir erwartet hatten, und wir müssen einfach noch ein bisschen härter arbeiten, um am Ende ganz oben zu stehen.

Die Wild-Card-Crews Team ENGIE und Team Tilt schafften es ebenfalls in einzelnen Wettfahrten aufs Siegertreppchen und legten damit imponierende Debüts in der Extreme Sailing Series hin. Tawera Racing konnte soagar zwei Siege auf seiner Score-Karte notieren. 

Die Rennen werden am Donnerstag um 14 Uhr Ortszeit (GMT +4) fortgesetzt. Gesegelt wird dann im Stadion-Format vor dem Almouj-Golfgelände

Extreme Sailing Series™ Act 1, Maskat, Wertung nach Tag 1, sieben Rennen (8.3.17)

Rang / Team / Punkte

1. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Adam Minoprio, Rasmus Køstner, Mads Emil Stephensen, Hervé Cunnigham, Richard Mason 69 Punkte.
2. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Stewart Dodson, Adam Piggott, Will Tiller 68 Punkte.
3. Oman Air (OMA) Phil Robertson, Pete Greenhalgh, James Wierzbowski, Ed Smyth, Nasser Al Mashari 65 Punkte.
4. Alinghi (SUI) Arnaud Psarofaghis, Nicolas Charbonnier, Timothé Lapauw, Nils Frei, Yves Detrey 64 Punkte.
5. Team ENGIE (FRA) Sébastien Rogues, Gurvan Bontemps, Jules Bidegaray, Antoine Joubert, Benjamin Amiot 57 Punkte.
6. Tawera Racing (NZL) Chris Steele, Graeme Sutherland, Shane Diviney, Leonard Takahashi, Josh Salthouse 54 Punkte.
7. Team Tilt (SUI) Sebastien Schneiter, Jéremy Bachelin, Florian Trüb, Arthur Cevey, Jocelyn Keller 54 Punkte.
8. NZL Sailing Team (NZL) Logan Dunning Beck, Harry Hull, Isaac McHardie, Matthew Kempkers, Luca Brown 39 Punkte.
9. Land Rover BAR Academy (GBR) Rob Bunce, Owen Bowerman, Elliot Hanson, Adam Kay, Oli Greber 35 Punkte.

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