HEIL UND PLÖSSEL DURCHGESTARTET:

Kat

Kiel/Berlin , 06.04.2017

237 Tage nach dem Gewinn der Bronzemedaille in Rio de Janeiro ist das 49er-Team Erik Heil/Thomas Plößel wieder in voller Fahrt.

Das Erfolgs-Duo hat im Winter viele Weichen neu gestellt, Kurs auf Tokio 2020 genommen und bereitet sich nun auf mehreren Ebenen auf die eingeläutete Olympia-Kampagne vor, in die Thomas Plößel aufgrund seines vor dem Abschluss stehenden Bachelor-Studiums etwas später einsteigen wird. Wichtig ist den Berlinern dreieinhalb Jahre vor den XXXII. Olympischen Sommerspielen eine breite Aufstellung.

 
„Ja, wir haben Olympia erneut im Visier. Aber wir wollen auch auf anderen großen internationalen Bühnen Erfahrungen sammeln und uns mit den Besten messen“, sagt Steuermann Erik Heil, „dazu haben wir mit dem ARMIN STROM Sailing Team von Flavio Marazzi einen „Think Tank“ gegründet und ein Team formiert. Gemeinsam wollen wir im GC32-Circuit angreifen – der zur Zeit wichtigsten Profiserie in der sich Matchrace-Weltmeister, Olympiasegler und taltentierter Cup-Nachwuchs die Erfahrung für mögliche America’s-Cup-Einsätze in der Zukunft holen.“
Erik Heil wird zunächst als Taktiker im Einsatz sein, Flavio Marazzi steuert. Der mehrfache Schweizer Olympiateilnehmer und GC-32-Skipper Marazzi ist Macher, Mentor und Motor des Projekts, mit dem er intensiv in olympische Talente investieren will. Dabei hat er Top-Segler im Visier, die bereits eine oder mehrere Olympiakampagnen hinter sich und Tokio 2020 vor sich haben. An Marazzis Seite steht der erfahrene Berliner Starboot-Weltmeister und Olympia-Sechste Frithjof Kleen, der das „Olympia goes GC32“-Projekt als Coach und Ratgeber beflügelt. Das ARMIN STROM Sailing Team will zur hochqualitativen Horizonterweiterung der Olympiasegler beitragen und ihnen eine Profikarriere ermöglichen, auf deren Basis sich die Segler optimal auf die Olympischen Spiele vorbereiten können.
 

Mit vereinten olympischen Kräften will das Team die etablierten GC32-Mannschaften herausfordern und selbst wachsen. „Für uns Olympiasegler bedeutet das Engagement in erster Linie eine Wissenserweiterung für die Olympia-Kampagne, aber natürlich auch eine Chance zum Messen mit den Besten im Business. Netzwerken, Neues lernen, Perspektiven erschließen – das ist uns wichtig.“ Erik Heil und Thomas Plößel setzen mittelfristig auf einen interdisziplinären Einsatzradius. „So können wir uns einen idealen Erfahrungsschatz aufbauen“, erklärt Heil, „der GC32-Circuit bietet dafür eine sehr gute Chance. Wir empfinden es wie einen Jackpot, in Flavios Team in mitgestaltender Funktion agieren zu dürfen. Wir übernehmen Verantwortung und haben einen Pool von acht, neun Top-Leuten aufgebaut.“

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