Viel Lob für den LSC

LSC

Lindau, 29.05.2017 von IBN

Extrem viel Lob gab es für den Lindauer Segler-Club beim zweiten Spieltag der Segelbundesliga.

„Super, was der Club geleistet hat,“ sagte Oliver Schwall, der Geschäftsführer der Segelbundesliga. „Andere müssen sich da anstrengen. Es waren spannende Rennen bei Wind, straff durchorganisiert auf dem Wasser und an Land.“

Donnerstag und Freitag boten perfekte Bedingungen, am Vormittag wehte ein beständiger Schönwetterwest, am Nachmittag kam ein strammer Nordwind durch. Am Samstag wurde der Wind etwas flauer, in der ersten Segelbundesliga konnten gerade noch alle 48 Wettfahrten (16 Flights) gefahren werden. Vor allem das vorletzte Rennen war aus Lindauer Sicht extrem spannend. Es ging in der Gesamtwertung um Platz drei. „Wir haben vor dem Start gesagt: wir machen unser Rennen,“ meinte der Lindauer Steuermann Veit Hemmeter. „Bei dem schwachen Wind ist es das Wichtigste, immer Fahrt im Boot zu halten. “Das klappte bilderbuchmäßig." Veit Hemmeter, Fabian Gielen, Martin Hostenkamp und Yannick Netzband waren vom Start weg vorn.
„Ich bin total zufrieden,“ so der Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, Karl-Christian Bay. „Wir hatten viele Zuschauer hier, die Veranstaltung war Werbung für den Segelsport. Und die Kooperation mit dem Württembergischen Yacht-Club war toll."
„Wir haben prima zusammengearbeitet,“ fasste Oswald Freivogel, der Vorsitzende des WYC das Wochenende zusammen. „Der LSC und der Württembergische haben Hand in Hand geschafft, als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hätten. Das war eine Top-Visitenkarte für den Bodensee und die Clubs.“ Stefan Latzel als Wettfahrtleiter der ersten Liga brachte alle 16 Flights gerade noch durch, zum Teil wurde bis Sonnenuntergang gesegelt. Konrad Rebholz als Wettfahrtleiter der zweiten Liga konnte immerhin 15 Flights fahren, auf seiner weiter außen liegenden Bahn schlief der Wind etwas früher ein. Der LSC hatte die Wettfahrten der ersten Liga organisiert, der WYC die der zweiten Liga.

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