Landesjugend- und Jüngstenmeisterschaft in Seemoos

LJM

Friedrichshafen, 05.09.2017 von IBN

Vom 7. bis zum 9. September findet vor Friedrichshafen Seemoos die Landesjugend- und Jüngstenmeisterschaft statt. Es wird in vier Klassen gestartet.

„Für viele Kinder und Jugendliche ist die LJM die erste Meisterschaft, die sie in ihrer Laufbahn segeln. Man kann sie als Vorstufe zur Deutschen Meisterschaft betrachten“, sagt der Jugendobmann des Landes-Segler-Verbands Baden-Württemberg, Fabian Bach. Traditionell wird die Regatta am letzten Wochenende der Sommerferien ausgetragen und bietet den Seglern die Möglichkeit bereits erste Punkte für die neu beginnende Ranglistensaison zu sammeln. Und, da alle Klassen am selben Ort starten, auch reichlich Gelegenheit zur Begegnung.

„Die Meldezahlen sind mit denen von 2016 vergleichbar“, sagt Bach. Doch wie bereits im letzten Jahr findet die Meisterschaft ohne die Klasse Open BIC, die sich aus Baden-Württemberg komplett zurückgezogen hat, und aufgrund einer Terminüberschneidung, auch ohne Hobie 16 statt. Da für den Laser 4.7 die Mindestteilnehmerzahl von zehn Booten nicht erreicht wurde, kann auch in dieser Klasse keine Wettfahrt ausgetragen werden. Viele unter ihnen entschieden sich daraufhin mit dem größeren Rigg, dem Laser Radial, zu starten. „Die geringen Meldezahlen im 29er sind dem Fokus auf andere Veranstaltungen geschuldet“, meint Bach. Die Jugendlichen sind gerade erst von der Europameisterschaft aus Quiberon in der Bretagne zurückgekommen. So sind bisher in der Zweihandklasse, dem 420er 21 Boote gemeldet, in den Einhandklassen 15 Laser Radial und 14 Europe. Unter den 31 Optimisten, der Jüngstenklasse, sind auch sechs österreichische Kinder. „Die LJM ist keine geschlossene Veranstaltung“, sagt der Jugendobmann, „wir wollen uns auch mit den Nachbarn vergleichen“.

Gesegelt wird ab Donnerstag auf drei Bahnen, die von den beiden ausrichtenden Vereinen, dem Württembergischen Yachtclub und dem Wassersportverein Fischbach betreut werden. Die Besprechung der Steuerleute ist für zehn Uhr, Start für zwölf Uhr geplant. Maximal zehn Wettfahrten werden gesegelt.

Für die Verpflegung ist im Württembergischen Yachtclub gesorgt. Schwäbische Spezialitäten wie Maultaschen, Käsespätzle und Leberkäse bauen die Segler nach den Wettfahrten wieder auf.

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