Buhl und Koy rücken auf Platz fünf vor

Merkelbach auf Platz 18 vorgerückt

Buhl/Koy

Radolfzell, 08.12.2017 von IBN

Ihre Erfolgsstory dauert an: Starboot-Neueinsteiger Philipp Buhl und sein erfahrener Mitsegler Markus Koy haben beim Finale der Star Sailors League im Traumrevier der Bahamas erneut geglänzt.
Am dritten Tag der viertägigen Qualifikationsrunde rückten der Sonthofener Steuermann und sein Hamburger Vorschoter in der Montagu Bucht unweit des gastgebenden Nassau Yacht Club mit den Rängen 9 und 5 auf Platz fünf vor.

 Damit legten Laser-Vizeweltmeister Philipp Buhl und Markus Koy bei ihrer gemeinsamen Premiere im Starboot den Grundstein zum möglichen Einzug in die Finalrunden der besten zehn Mannschaften, die am Samstag im K.o.-Modus ausgetragen werden. „Ich habe vor Regattastart auf einen Platz in den Top Ten gehofft. Dass wir nun sogar Fünfte sind, das habe nicht erwartet. Darüber sind wir wirklich sehr glücklich“, sagte Philipp Buhl nach dem achten von maximal elf Qualifikationsrennen bei seiner Starboot-Premiere.
 
Beim Finale der Star Sailors Leage vor Nassau im Traumrevier der Bahamas kämpfen 25 herausragende Teams und 50 Segler um insgesamt 200.000 US-Dollar Preisgeld. Zwei America’s-Cup-Gewinner, 7 Olympiasieger, 28 Starboot-Weltmeister, 16 Weltmeister in olympischen Klassen, 3 Volvo-Ocean-Race-Gewinner machen das Feld zu einer der bestbesetzten Regatten weltweit. In dieser Flotte behaupten sich der eingeladene Philipp Buhl, der mit dem Segelclub Alpsee Immenstadt auch seinen Heimatverein vertritt, und Starboot-Segler Markus Koy in neuer Kombination erstklassig.
 
Beim Regatta-Festival der Legenden und Stars der internationalen Segelwelt übernahmen am Donnerstag in leichten Winden die amerikanischen Titelverteidiger Mark Mendelblatt und Brian Fatih mit den Rängen 1 und 2 und insgesamt 23 Punkten souverän die Führung vor den brasilianischen Co-Favoriten Robert Scheidt/Henry Boening (31 Punkte). Der fünfmalige olympische Medaillengewinner und Doppel-Olympiasieger Robert Scheidt hatte das Klassement zuvor angeführt, jedoch im achten Rennen eine Wendemarke berührt. Der Strafkringel warf ihn in der Wettfahrt auf Rang 19 und im Zwischenklassement auf Platz zwei zurück.
 
Dritte sind vor dem letzten Qualifikationstag am Freitag mit maximal drei weiteren Rennen die Italiener Diego Negri und Sergio Lamberthenghi mit 35 Punkten. Philipp Buhl und Markus Koy liegen hinter Volvo-Ocean-Race- und Louis-Vuitton-Cup-Gewinner Paul Cayard und Phil Trinter aus Amerika (48 Punkte) mit 49 Zählern auf Platz fünf. Neben Mendelblatt/Fatih gelang auch dem italienischen Team von Francesco Bruni mit den Rängen 4 und 1 ein herausragendes Tageseergebnis. Der kommende Mann des italienischen America’s-Cup-Teams Luna Rossa sagte: „Wir haben heute eine gute Balance zwischen Risiko und Lohn gefunden. Uns ist entgegen gekommen, dass das Pumpen in den leichten Winden auf einigen Vorwind-Abschnitten nicht erlaubt war. Darin waren wir gestern nicht so gut.“
 
Die Qualifikation wird am Freitag mit maximal drei weiteren Rennen fortgesetzt. Die Qualifikations-Sieger ziehen anschließend direkt in den Finalluaf ein. Die Zweitplatzierten werden für das Halbfinale gesetzt. Die folgenden acht Teams kämpfen im Viertelfinale um den Einzug ins Halbfinale. Alle drei Finalläufe werden im K.o.-Modus ausgetragen.
 

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