Auftakt zur Segel-Bundesliga in Friedrichshafen

WYC

Friedirchshafen, 23.04.2018 von IBN

Der Auftakt zur Segel-Bundesliga 2018 findet vom 27. bis 29. April in Friedrichshafen statt.

Gastgeber ist der Württembergische Yacht-Club in Kooperation mit dem Konstanzer Yacht-Club. An den Start gehen die 1. und 2. Liga mit je 18 Vereinen, also insgesamt 36 Teams mit 145 Segler(inne)n – der Hamburger SC tritt mit fünf Damen im Team an. Erster Start ist am Freitag um elf Uhr. Die beiden Bahnen liegen zuschauerfreundlich möglichst nahe vor der Hafenmole des WYC.

Der Württembergische Yacht-Club ist als einer von nur noch wenigen Vereinen seit der Gründung der Liga im Jahre 2013 erstklassig. Zum dritten Mal ist er auch Gastgeber eines Liga-Events, der wie zuletzt vor drei Jahren in Kooperation mit dem Konstanzer Yacht-Club (KYC) durchgeführt wird. Nach intensiven Trainings am Gardasee und auch auf dem Heimatrevier hat Team-Manager Klaus Diesch entschieden, Max und Moritz Rieger, Marvin Frisch und Felix Diesch als Team für den Auftakt-Event zu nominieren.

„Wir freuen uns, in unserer Heimat an den Start gehen zu dürfen und hoffen auf viele spannende Rennen. Als Württembergischer Yacht-Club sind wir stolz darauf, Austragungsort der hochkarätigen Segel-Bundesliga zu sein“, so Steuermann Max Rieger. „Wir starten mit einem routinierten Team in den Saisonauftakt und sind zuversichtlich, unser volles Potential auf der Regattabahn abrufen zu können“, ist der frühere Kader-Segler und heutige Hotelier zuversichtlich. „Unser Team hat sich bei diversen Trainings mit den anderen Bodensee-Clubs gut aufeinander eingespielt und ist perfekt vorbereitet“, glaubt Team-Manager Klaus Diesch an einen optimalen Start und hofft auf einen Podiumsplatz. Er freut sich besonders, dass eine Vielzahl von Unterstützern und Sponsoren, allen voran die Interboot, KWS Buswerbung, Kubon Rechtsanwälte und AMF Auto Müller, auch dieses Jahr hinter dem Liga-Engagement des WYC stehen.

Max Riegers Motto, „den Kopf aus dem Boot rausstrecken und schauen, woher der Wind kommt“, wird diesmal besonderes Gewicht zukommen. Denn die Wetter- und vor allem Windprognosen (Stand: ein knappe Woche vor dem Event) lassen sehr instabile Verhältnisse erwarten. Dies wird auch Wettfahrtleiter Conrad Rebholz und sein WYC-Regatta-Team intensiv beschäftigen, das für die Bahn der 1. Liga zuständig ist. Die Regie auf der Bahn der 2. Liga liegt in den Händen des KYC.

Sechs Boote vom Typ J70 werden jeweils in einem etwa 20-minütigen Rennen gegeneinander segeln, dann werden auf dem Wasser die Teams gewechselt. Nach drei solcher Wettfahrten (ein „Flight“) waren alle 18 Teams einmal im Rennen, ehe der nächste Flight mit neuen Zusammensetzungen startet. Erster Start soll am Freitag um elf Uhr sein. Das Zeitlimit für den letzen Start am Sonntag ist auf 16 Uhr festgesetzt. Maximal 16 Flights sind vorgesehen. Fünf weitere Liga-Events werden bis zum Oktober durchgeführt, ehe der diesjährige Meister gekürt wird.

Hautnah dabei: Zuschauen auf der Mole, dem Katamaran oder im Internet

Während bei allen übrigen Regatten die Bahnen möglichst weit draußen im See liegen, um gleichmäßigen Wind zu suchen, bemüht sich die Segel-Bundesliga um ufernahe, zuschauerfreundliche Abläufe. So wird man – je nach Wind – von der Uferpromenade und der Hafenmole des WYC-Yachthafens aus gute Sicht zumindest auf eine der beiden Regattabahnen haben.

Die Katamaran-Reederei stellt dem WYC eine ihrer Fähren für Zuschauerfahrten zur Verfügung. Die Fahrten (etwa 90 Minuten Dauer) starten (nur am Samstag) um 9.45, 11.45, 14.15 und 15.45 Uhr jeweils am Katamaran-Anleger 3 im Hafenbahnhof. Die Fahrt ins Regattagebiet ist kostenlos und wird von einem fachkundigen Kommentator begleitet. Pro Fahrt stehen 100 Plätze zur Verfügung, eine Anmeldung ist nicht notwendig. „Nutzen Sie diese Gelegenheit und erleben Sie hautnah spannenden, hochklassigen Regattasport“, lädt WYC-Präsident Oswald Freivogel die Häfler Bevölkerung ein.

Den aktuellen Stand zeigen Monitore am Info-Container nahe dem Clubhaus des WYC am Yachthafen an. Live-Streaming wird es am Samstag und Sonntag jeweils ab 12 Uhr unter www.segelbundesliga.de geben.

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