Gastgeber WYC segelt auf Rang acht

WYC

Friedrichshafen, 30.04.2018 von IBN

Sieger in der 1. Liga war der amtierende Deutsche Meister, der Norddeutsche Regatta-Verein aus Hamburg, vor dem Bayerischen Yacht-Club.

Das Team des WYC segelte auf Rang acht. In der zweiten Liga gewann die Seglergemeinschaft Lohheider See (Nordrhein-Westfalen) vor dem Mühlenberger Segel-Club und dem Bodensee Yacht-Club Überlingen.

Die 145 Seglerinnen und Segler der je 18 Vereine in den beiden Ligen (jeweils vierköpfige Teams auf Yachten vom Typ J70, nur der Hamburger Segel-Club hatte fünf Damen als Crew am Start) fanden in Friedrichshafen optimale Bedingungen vor. Zwar war an den ersten beiden Tagen der leichte Südwestwind schwierig zu segeln, aber mit 12 Wettfahrten für jedes Team wurde das vorgesehene Programm beinahe erfüllt.

Die Mannschaft des gastgebenden WYC (Max und Moritz Rieger, Felix Diesch und Marvin Frisch) segelte auf Rang acht. „Wir hatten ein gutes Wochenende und sind sind solide gesegelt, auch wenn da noch Potenzial drin ist“, fasste Steuermann Max Rieger zusammen. „Einige Punkte haben wir sicher bei den Starts liegen lassen. Wir hätten vielleicht mit mehr Risiko segeln müssen, statt mit klassischer Taktik. Bei diesen Bedingungen muss man eher seinen eigenen Stiefel fahren“, so Rieger nachher.

Ein großes Kompliment macht Oliver Schwall, der die Tournee der Segel-Bundesliga organisiert, den Veranstaltern am Bodensee: „Ihr schafft es, euch jedes Jahr noch einmal selber zu übertreffen!“ WYC-Regatta-Obmann Günther Widmer führt dies auf die gute Kooperation der Vereine am See zurück. Weit über ein Dutzend Schlauchboote konnten er und die Konstanzer am ganzen See ausleihen, um die Crew-Wechsel auf dem Wasser durchzuführen oder Jury und Medienvertretern die Boote zur Verfügung zu stellen. Die Wettfahrtleiter Conrad Rebholz (WYC) und Christian Rau (KYC) holten das Maximum und vor allem faire Rennen aus den Bedingungen heraus.

Viele Zuschauer verfolgten die Wettfahrten auf den beiden Regattabahnen, deren Wendemarken keine 200 Meter vom Hafen entfernt waren, auf der Uferpromenade, der Hafenmole oder am Samstag auf der Kat-Fähre der Katamaran-Reederei. Organisationsleiterin Laura Hatje von der Konzeptwerft schloss den Event bei der Siegerehrung ab: „Es war einfach Wahnsinn!“

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