Fünf Wettfahrten in 24 Stunden

Friedrichshafen, 07.05.2018 von IBN

Traumhafte Bedingungen bei der „Pokalregatta“ in Friedrichshafen und zwei neue Sieger.

Zwei neue Sieger gibt es bei der „Pokalregatta“ des Württembergischen Yacht-Clubs: Den „Herzog-Carl-Pokal“ der 30er Schärenkreuzergewann erstmals Martin Hostenkamp vom Lindauer Segler-Club. 

Den neu gestifteten „Pokal des WYC-Präsidenten“ für die 45 qm-Nationalen Kreuzer, die neu im Programm der Pokalregatta sind, holte sich Klaus Diesch (WYC). Souverän verteidigt hat dagegen Willi Egger seinen Vorjahressieg bei den 806ern. Insgesamt waren 25 Yachten mit rund 80 Teilnehmern am Start.

Drei bis vier Windstärken aus Nordost unter strahlend blauem Himmel – so wünschen sich die Segler das Wetter. Vor der Steuerleute-Besprechung läuteten die drei Vorsitzenden der Häfler Segelvereine – Ralf Steck (SMCF), Thomas Münzer (WVF) und Oswald Freivogel (WYC) – mit Bürgermeister Andreas Köster die 35. Friedrichshafen Segelwochen an, dann konnte Wettfahrtleiter Markus Finckh pünktlich am Samstagmittag die drei Bootsklassen hintereinander auf die Bahn schicken. Bis zum Abend waren vier Läufe gesegelt, der fünfte folgte bei ähnlichen Bedingungen gleich am Sonntagvormittag. Binnen 24 Stunden war das vorgesehene Programm absolviert.

Auf Rang zwei segelten Philipp Wieland, Susanne Gruber, Peter Starz, Christoph Wieland und Marvin Frisch (ebenfalls vom WYC) vor der Crew von Wolfgang Beck vom österreichischen YC Hard.

Bei den 30 qm-Schärenkreuzern waren zwölf Boote an den Start gegangen. Die Lindauer Crew von Martin Hostenkamp (Veit Hemmeter, Anne Mähr und Hanno Sohm) legte mit der „La Pericolosa“ gleich zwei erste Plätze vor und kam insgesamt auf sieben Punkte. Damit hatte Hostenkamp fünf Punkte Vorsprung vor den Vorjahressieger Rolf Winterhalter (Jollensegler Reichenau, mit Christian und Jürgen Leonards sowie Klaus Eiermann)

Auf Rang drei segelte das Team von Dieter Leimenstoll (WYC). S.K.H. Herzog Friedrich ließ es sich nicht nehmen, den von seinem Vater 1987 gestifteten Pokal dem Sieger Hostenkamp persönlich zu überreichen.

Überhaupt keine Chance hatte die Konkurrenz bei den sechs Booten der Yachten vom Typ Int. 806 gegen die Vorjahressieger. Willi Egger und sein Sohn Patrick (beide WYC) segelten fünf erste Plätze! Immerhin vier zweite Plätze brachten Günter Samland und Markus Laubheimer (Kressbronner Segler) ins Ziel und wurden Zweite vor dem Team von Sylva Barholz (YC Langenargen).

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