Die Segelelite ist am Start

MC

Langenargen, 08.05.2018

Der Countdown läuft, die Vorbereitungen für das Match Race Germany 2018 sind so gut wie abgeschlossen.

In gut einer Woche nehmen zwölf Top-Teams aus neun Ländern Kurs auf Langenargen am Bodensee. Das Freie Training der Mannschaften ist für den 16. Mai angesetzt. Ab 17. Mai starten die fünfköpfigen Crews in die fünftägige Grade-One-Serie, bei der es um Preisgeld und wichtige Weltranglistenpunkte sowie den Aufstieg in der neuen Match Race Super League geht, deren einziger deutscher Tour-Stopp das Match Race Germany ist. Die Besten werden am Pfingstmontag im Anschluss an die große öffentliche Sieger-Pressekonferenz im Herzen des Langenargener Gondelhafens geehrt.

DAS FINALE IST DAS ZIEL

Als top-gesetzter Akteur startet mit dem Franzosen Maxime Mesnil die Nummer 4 der Weltrangliste zum dritten Mal in Folge in den deutschen Grand Prix. Der Steuermann des Match in Black by Normandie Elite Teams will sich nach dem Vize-Titel 2016 und Platz 6 im vergangenen Jahr mit seiner Mannschaft wieder steigern: „Es wäre großartig, wenn wir das Finale erreichen können.“ Mesnil freut sich auf sein Comeback und das Wiedersehen mit den Gastgebern vom Match Center Germany, dem Yacht-Club Langenargen und Zehntausenden Fans: „Wir fühlen uns beim Match Race Germany immer sehr willkommen.“

Eric Monnin und sein Albert Riele Swiss Team haben das gleiche Ziel wie die Franzosen vor Augen und nichts weniger als die Titelverteidigung im Sinn: „Neben vielen weiteren guten Gründen motiviert uns zusätzlich das nicht ganz einfach Ziel der Titelverteidigung.“ Der 42-jährige Steuermann aus Stäfa ist aktuell Neunter der Matchrace-Weltrangliste und nach bislang drei von 18 Regatten Sechster der Match Race Super League. Gleich mehrere Starter können beim Match Race Germany ihre Position in der Match Race Super League (MRSL) deutlich verbessern. Die MRSL-Rangliste wird nach dem Bodensee-Gipfel voraussichtlich einen neuen Spitzenreiter haben. „Wir sind mit der Entwicklung der von uns mitetablierten Match Race Super League für Matchracing auf einem Rumpf sehr zufrieden“, zog Sportdirektor Eberhard Magg nach den Auftakt-Regatten und vor dem Match Race Germany eine erste Zwischenbilanz für den weltumspannenden Circuit.

Als Ranglisten-Vierter der Match Race Super League steuert der Österreicher Max Trippolt mit seinem Team Segelmanufactur Trippolt sein bildschönes Bodensee-Revier vor Schloss Montfort an. Das Ziel sei für seine Mannschaft klar umrissen, so der Weltranglisten-Elfte: „Wir wollen in die Top Ten der Weltrangliste aufsteigen und auch in der Match Race Super League weiter vorrücken. Wir streben beim Match Race Germany einen Podestplatz an.“

„UNGLAUBLICH VIEL SPASS!“

Um diesen Podestplatz will auch Max Gurgels Hamburger Team Vmax Yachting kämpfen. Die Crew vom Hamburger Segel-Club an der Alster unter deutscher Flagge und kommt mit guten Erinnerungen in den Süden: „Wir hatten bei unserer Premiere im vergangenen Jahr unglaublich viel Spaß, weil das Matchracing auf großen Booten etwas Besonderes ist. Und in Kombination mit den eher leichten Winden auch die große Herausforderung beim Match Race Germany.“ Mit deutschem und polnischen Pass starten der zwölfmalige Eissegel-Weltmeister und America’s-Cup-Halbfinaliste Karol Jablonski und sein Jablonski Racing Team in die Qualifikationsrunde, in der zunächst jedes Team einmal auf jedes andere trifft, bevor die K.o.-Runden beginnen.

Das Starterfeld machen das Jablkowski Sailing Team mit Steuermann Szymon Jablkowski, Lukasz Wosinskis Team NFF Racing und Team Bakista mit Skipper Patryk Zbroja aus Polen sowie Dejan Presens Lumba Match Race Team (Slowenien), Jelmer van Beeks Team Dutch Wave (Niederlande), Vladimir Lipavskys russisches Team Ost Legal Sailing und das Team Afonso Leite aus Portugal komplett. Zu sehen sind die vor Ort kommentierten Rennen via Live-Stream im Internet

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