Niedriger Pegel sorgt für Einschränkungen bei Bodenseeschifffahrt

Pegel

Konstanz, 23.07.2018 von IBN

Der extrem niedere Sommerwasserstand sorgt zunehmend für Probleme.

 Wegen anhaltend hoher Temperaturen  und fehlenden Niedeschlägen ist der Pegel des Bodensees derzeit mit 340 Zentimeter auf einem niedrigen Stand. Dies hat Auswirkungen auf die Personenschifffahrt sowohl der der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) als auch der Schifffahrt auf dem Untersee. Durch den niedrigen Wasserstand kommt es an mehreren Landestellen zu  Einschränkungen.

Die Landestelle Bad Schachen wird ab Mittwoch, 25. Juli, bis auf Weiteres nicht mehr angefahren. An der Insel Mainau kann es zu Verzögerungen beim Ein- und Ausstieg kommen, da die Schiffe an den Plätzen 4 und 5 stirnseitig anlegen müssen, was etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Am Untersee können an den Landestellen Iznang, Reichenau und Mannenbach keine Rollstühle mehr an Bord genommen werden und für Rollstuhlfahrer ab Radolfzell gilt, dass sie an den anderen Landestellen das Schiff nicht verlassen können und nur für eine Rundfahrt an Bord gehen können.

Auch in den Sportboothäfen wird die Situation für tiefergehende Boote immer kritischer. Von einem weiteren Fallen des Pegels ist auszugehen. So wird bis Ende der Woche ein Wasserstand von nur noch 320 bis 330 Zentimeter prognostiziert. Eigner sollten ihre Boote rechtzeitig Verlegen oder Auswassern. Eine größere Gefahr stellen jetzt auch die Untiefen dar und Fahrten im Uferbereich. Auch manche Hafeneinfahrt dürfte zunehmend Probleme bereiten.