Es war mental extrem anspruchsvoll

Überlingen, 24.07.2018 von IBN

Eine halbe Stunde saß das Team vom SMCÜ auf heißen Kohlen, bevor die letzten Rennen im letzten Flight um die Plätze auf dem Podium gesegelt wurden.

Über eine Handvoll Teams hatte Chancen auf den zweiten und dritten Platz. Den ersten Platz hat sich das Team vom NRV vorzeitig gesichert. Das Team vom SMCÜ mit Michael Zittlau, Niko Mittelmeier, Alexander Gaiser und Aaron Scherr segelte auf den 7. Platz und damit bringen sie das bisher beste Saisonergebnis für den SMCÜ nach Hause. 

Die vier Jungs starteten sensationell in den dritten Spieltag in Travemünde. Nach dem ersten Tag lagen sie auf dem 3. Gesamtplatz. „Wir sind voller Motivation und Leidenschaft gesegelt. Wir wussten, dass wir perfekt vorbereit sind und es hatte genau die Windbedingungen, die uns liegen“, fasst Michael Zittlau den Tag zusammen, „mit einer guten Technik waren wir mit die Schnellsten im Feld, dies gepaart mit unserem taktischen Plan bildete die Grundlage für einen erfolgreichen Tag“. Diese Grundlage schuf sich das Team mit gemeinsamem Training. Sie segelten das Bodensee-Battle in Konstanz als Vorbereitung und trainierten mehrmals vor Überlingen.

Am zweiten Tag konnte sich das Team auf den zweiten Platz verbessern. „Es hatte morgens sehr leichten Wind, der sich Mittag stabilisierte. Jedes Rennen heute war ein Kampf um wenige Meter“, fasst Alexander Gaiser den Tag zusammen.

Am Montag, dem letzten Tag war es bis zu den letzten Metern im letzten Rennen spannend. 

Weil der Wind eingeschlafen war saß das Team vom SMCÜ vor dem letzten Rennen bei Startverschiebung eine halbe Stunde auf dem Motorboot, bevor der Wettfahrtleiter die Rennen wieder startete. „Es war mental extrem anspruchsvoll, bei der Flaute auf dem Motorboot die Konzentration und Motivation für den letzten Lauf hoch zu halten“, sagt Aaron. Mit drei vierten Plätzen konnte das Team aber den Platz auf dem Podium nicht verteidigen und rutschten auf den 7. Platz ab. „Wir haben uns nur auf uns und unsere Leistung konzentriert und trotzdem fehlt heute ein bisschen das Geschick. Das Ergebnis ist natürlich erstmal enttäuschend“, sagt Niko, „wir freuen uns aber sehr über den verdienten Platz auf dem Podium für das Team vom Württembergischen Yachtclub.“ 

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