52 Mannschaften kommen zum WYC – IDM vom 3. bis 7. Oktober

J 70

Friedrichshafen, 01.10.2018 von IBN

Die erste Wettfahrten soll am Donnerstag, 4. Oktober, um 11 Uhr gestartet werden; am Tag vorher beginnt die Registrierung und Kontrollvermessung.

Wettfahrtleiter ist Conrad Rebholz vom WYC. Auf die Einhaltung der Regeln wird eine Jury achten, die Timo Haß vom Starnberger See leitet. Maximal elf Rennen sind geplant, das letzte kann am Sonntag, 7. Oktober, nicht später als um 12.30 Uhr gestartet werden.

Die J70 wird auch in der Bundesliga gesegelt. Von daher gehören die in der Liga gut positionierten Teams sicher zu den Favoriten bei der IDM. Viele hoch gehandelte Teams kommen aus Berlin oder Hamburg. Auch der vorjährige Vizemeister Michael Grau vom NRV und Klaus Brinkbäumer vom Hamburger SC (mit der noch amtierenden Meister-Crew vom NRV) stehen in den Top-ten der Rangliste. Aufmerksamkeit verdient ebenso das Team des SMC Überlingen mit Michael Zittlau und Niko Mittelmeier. Für den WYC sind drei Teams am Start: Die Damen-Crew um Anne Bauer auf dem Clubschiff „Led Zeppelin“, das Team von Dennis Mehlig, mit dem er beim Bundesliga-Event in Travemünde auf den zweiten Platz segelte, und Liga-Teammanager Klaus Diesch. Wie die Segler aus Polen, Österreich und der Schweiz einzuschätzen sind, wird sich nach den ersten Wettfahrten zeigen. Ebenso, ob beim zu erwartenden Spätsommerwetter die vielen Teams vom Bodensee einen Heimvorteil haben. 

Die J70 

Das Kielboot J70 ist 6,93 Meter lang, 2,25 Meter breit und hat einen Tiefgang von 1,45 Meter.

Das segelfertige Boot ist rund 800 Kilogramm schwer. Die Segelfläche beträgt 21 Quadratmeter, dazu kommt auf Raumwindkursen ein Gennaker mit 45 Quadratmetern Fläche. Die J70 wird überwiegend von vierköpfigen Mannschaften gesegelt. Wird das Gewichtslimit der Klassenvorschriften nicht erreicht, kann auch eine fünfköpfige Besatzung segeln. Das wird vor allem von Damen-Crews ausgenutzt. 

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