Der Run auf die letzten Startplätze ist eröffnet

Hamburg, 28.11.2018 von IBN

Sehr viele wollen dabei sein – aber bei 96 ist Schluss – Helga Cup Initiator Sven Jürgensen setzt auf eine bunte Kombination aus verschiedenen Startplatzvergabeverfahren -

 Die Vorbereitungen für den Helga Cup 2019 laufen auf Hochtouren. Seit die Stadt Hamburg ihren Zuschlag gegeben hat und das Event zu den TopTen Events der Stadt zählt, brummt es noch eine Nuance lauter im Team der Helga Cup Organisatoren. Viele, sehr viele Seglerinnen wollen dabei sein. Aber maximal 96 Teams können auf der Außenalster an den Start gehen, dann ist das schönste Segelstadion der Welt voll, restlos ausverkauft sozusagen.

Helga Cup Initiator Sven Jürgensen und der NRV wollen trotz des größer werdenden Cups am Wesen der Ursprungsregatta festhalten – eine Segelsportveranstaltung für jederfrau, bei der Sport, Netzwerken und die Freude am Segeln im Vordergrund stehen - egal ob als erste oder als letzte. Das schlägt auch bei der Startplatzvergabe zu Buche. Jetzt hat der Veranstalter die Kriterien für die Vergabe der letzten Startplätze bekannt gegeben: Es wird Qualifikationsregatten geben, es wird über die Partnerclubs Plätze geben und für internationale Crews Wildcards, ferner werden Plätze über Online-Challenges und den Regattaworkshop verlost und im Sinne des wieder aufgelegten Medienpreises gibt es auch schon bei der Vergabe von Startplätzen die Möglichkeit, über Videobewerbungen ins Teilnehmerfeld zu kommen.

Damit ist die Vergabe der Startplätze so bunt, wie auch das Teilnehmerinnenfeld eben bunt bleiben soll.

„Klar, man hätte auch bei m2s die Meldeliste eröffnen und sie nach soundsoviel eingegangenen Meldungen wieder schließen können. Man kann es aber auch lassen", kommentiert Cup Organisator Jürgensen diese vielfältige Mixtur an Startplatzvergabemöglichkeiten. "Wir hätten uns ein Qualifikationssystem ausdenken können. Aber auch das wollten wir nicht – der Helga Cup lebt davon, dass er Frauen aus allen Bereichen zum Segeln bringt, und genau das wollten wir bei der Startplatzvergabe berücksichtigen. Mit dem nun beschlossenen System werden wir diesem Anspruch am besten gerecht.“

Konkret bedeutet dies, in der zeitlichen Reihenfolge betrachtet – dass zwei Plätze für die beste Videobewerbung auf der boot Düsseldorf vergeben werden, zwei Plätze auf dem Regattaworkshop im Februar in Hamburg verlost werden, drei Plätze über Online-Challenges wie Regelkundefragen etc. vergeben werden; drei Plätze werden im Rahmen des Budweiser Budvar-Cups ausgesegelt und die letzten Plätze werden über eine Qualifikationsregatta auf der Alster ersegelt. Zusätzlich werden neun Plätze von Partnerclubs vergeben.

Die Helga Cup-Qualifikation wird im NRV direkt vor dem Cup stattfinden. Von maximal 24 Crews können sich am 13. Juni nochmal acht Teams für den Helga Cup qualifizieren, der dann am nächsten Tag startet. Die Meldeliste für die Quali öffnet direkt nach dem Budweiser Budvar Cup am Sonntag, 24. März um 12 Uhr. 

„Und wenn wir das alles durch haben, dann sind wir 96 Teams, also 384 segelnde Frauen!“, freut sich Claudia Langenhan, Helga-Cup-Organisatorin und Mitseglerin der ersten Stunde: „Das wird ein Segelfest!“

Sven Jürgensen und der Norddeutsche Regatta Verein hatten mit dem neugeschaffenen Helga Cup 2018 so den Nerv der Zeit getroffen, dass das Format gleichsam „durch die Decke“ ging. Mit der Neuauflage 2019 wird der Cup nun größer und hat als TopTen Event der Stadt Hamburg einen starken Förderer an seiner Seite. „Hamburgs 2. Bürgermeisterin, Senatorin Fegebank, ist wieder Schirmherrin unserer Veranstaltung, damit bekommen wir auch außerhalb der Segelszene Gehör – und das bringt nicht nur uns, sondern dem ganzen Segelsport einen Vorteil“, sagt Jürgensen und blickt optimistisch in die Zukunft. 
www.helgacup.de

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