Kajakfahrer aus Seenot gerettet

Polizeiboot der Seepolizei Hard

Hard, 27.04.2019 von IBN

Am Donnerstagabend, 25. April, fuhren sechs französische Kajakfahrer auf dem neuen Rhein in Richtung Rheinmündung. Wie die Polizei mitteilt, wollten sie den Bodensee queren und im Bereich Friedrichshafen anlanden um dort zu übernachten. Aufgrund der Windstärke von sechs bis acht Beaufort und einem Wellengang von eineinhalb bis zwei Metern, wollten die Wassersportler davon absehen, was aber offensichtlich nicht ganz gelang:

Ein Teammitglied ging an der linken Rheinmündung an Land. Eine weitere Fahrerin landete auf der aufgeschütteten Sandbank vor der Rheinmündung. Zwei Kajakfahrer mussten in der Seemitte nach mehrmaligem Kentern von der Wasserschutzpolizei geborgen werden. Zwei weitere schafften es ans deutsche Ufer. Die Bergung des auf der Sandbank gestrandeten Kajaks und der Fahrerin erfolgte mittels Schlauchboot der Seepolizei Hard. Der Fahrer an der Rheinmündung, wurde von Beamten der Polizeiinspektion Höchst zur Seedienststelle nach Hard verbracht. Die vier anderen Kajakfahrer wurden ebenfalls mitsamt ihrem Material von der deutschen Wasserschutzpolizei dort hin überführt. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

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