Sommerfreuden und Wetterlaunen bei den YCL Feriensegelkursen

Optis

Langenargen, 26.08.2019 von IBN

Insgesamt 43 junge Segler 6 bis 15 Jahren füllten in den ersten beiden Sommerferienwochen das Gelände des Yacht Club Langenargen mit Leben. Im Zeitraum vom 29. Juli bis zum 9. August wurden zwei Segelkurse für Anfänger und Könner angeboten. Und die Nachfrage war groß.

Wie Barbara Winkelhausen vom YCL mitteilt, sammelte - neben Optiseglern vom Anfänger bis zum Regattaeinsteiger- auch eine Gruppe Jugendlicher im Laser und Topaz Erfahrungen. Zwischendurch sorgte  der Wassersporttag der Jugend auf dem traditionellen Buschfest am 4. August für jede Menge Wasserspaß mit Kajaks, SUPs, Banane und Tubes.
 
Im ersten Kurs herrschte demnach fast durchgehend Sommerwetter, wie man es sich vorstellt - nur der Wind zeigte sich eher zurückhaltend und ein Gewitter stand in Aussicht. Die Wetterprognosen veränderten sich ständig, dem Trainerteam blieb nichts anderes übrig, als kurzfristig darauf zu reagieren. Es gelang ihnen, jeden Tag wenigstens eine Segeleinheit auf dem See durchzuführen. Und als gar nichts mehr ging, auch genügend gekentert, gebadet, geknotet und geschleppt war, brachte ein Ausflug zur Minigolfanlage die nötige Abwechslung.
 
In der zweiten Woche meinte es der Wettergott erst nicht so gut mit den Seglern: völlige Flaute am ersten Tag, „Gewitter im Gänsemarsch“ am zweiten. Zum Glück bot das große Zelt auch bei Regen Schutz und ausreichend Platz für alle. Am Mittwoch wieder Regen, aber immerhin kein Gewitter und reichlich Wind. Die Fortgeschrittenengruppe eroberte den See - einige schon recht souverän, andere mussten ihren ganzen Mut zusammennehmen - und alle trauten sich. Für die Anfänger fand sich ein geschützter Platz im Hafen für die ersten Segelversuche und auch die etwas erfahrenere Gruppe zog sich dorthin zurück, als der Wind weiter auffrischte.
 
Zuletzt kehrte der Sommer zurück, warm und mit Wind für alle. Leider verabschiedete er sich zur Abschlussregatta wieder. Stattdessen fand der Kurs mit einem Ritt auf der „Banane“ ein frohes und nasses Finale.