Wind, Sonne und ein zufriedener Roland Gäbler

tornados

Lindau, 06.06.2011 von IBN

Nach der Deutschen Meisterschaft, der German Open im vergangenen Jahr sind am Wochenende (3.-5. Juni) die Tornadosegler zum zweiten Mal nach Lindau gekommen.

15 Boote waren am Start, und Wettfahrtleiter Markus Gielen vom Lindauer Segler-Club war zufrieden. „Wir haben sechs Wettfahrten an drei Tagen durchgebracht, wir mussten kaum eine Bahn abkürzen, angesichts der Wetterlage ist das schon sehr gut“.
Am Freitag konnten drei Wettfahrten ausgetragen werden, die erste noch bei vier, die letzte bei zwei Beaufort. Am Samstag gab es zwei Regatten bei zwei Windstärken, am Sonntag dann noch eine letzte bei schwächerem Wind..
Überragender Sieger war Roland Gäbler vom Norddeutschen Regattaverein, der mit seiner Frau Nahid extra aus Hamburg an den Bodensee gefahren war. „Für uns ist Lindau wichtig“, meinte Gäbler, das ist schon eine Herausforderung, gegen die local heroes zu segeln. Veit Hemmeter und Dominik Halbing vom LSC zum Beispiel sind sehr, sehr gut. Vor allem bei leichtem Wind. Die zu schlagen, war schon schwer“.
Veit Hemmeter hatte auch ein wenig Pech: In der letzten Wettfahrt am Samstag kam er als erster ans Luvfass, und wurde von einem Winddreher kalt erwischt. „Veit war auf jeden Fall der Leidtragende“, meinte Wettfahrtleiter Markus Gielen. „Denn Roland Gäbler ist da an ihm vorbei und gewann den Lauf. Und der war möglicherweise entscheidend für die Endabrechnung“. Denn zum Schluß trennten die beiden nur zwei Punkte
In der Endabrechnung kam Veit Hemmeter auf den zweiten Platz, Dritter wurde mit einem leichten Abstand Raoul Rudin vom Yachtclub Rigi.
Die Regatta der Katamarane wurde als Teil der Tornado Grand Prix-Serie ausgetragen. Die Klassenvereinigung will damit kürzere und schnellere Läufe ermöglichen, der Grand Prix soll einmal in jedem Jahr in jedem Land mit einer aktiven Tornado-Szene ausgetragen werden.