Motorboot gekentert und gesunken
Friedrichshafen, 20.06.2011 von IBN
Wie die bisherigen Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen ergeben haben, war das zwölf Meter lange Boot bei Starkwind auf dem Weg von Langenargen zum Alten Rhein, als es sich etwa in Seemitte nach einer Kurskorrektur zur Seite neigte und kenterte. Das mitgeführte Beiboot (Schlauchboot) trieb durch den starken Wind ab, konnte jedoch noch am Sonntagnachmittag im Seeraum vor Wasserburg von der Wasserschutzpolizei geborgen werden. Alle zwölf Personen wurden von der Besatzung eines Schweizer Segelbootes wohlbehalten an Bord genommen und in der Schweiz an Land gebracht. Vier Personen wurden vorsorglich zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Das havarierte Motorboot selbst versank in dem in diesem Bereich etwa 200 Meter tiefen Bodensee.
Nach einem Mastbruch von der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen in den Hafen geschleppt werden musste am Sonntagvormittag, gegen 10.30 Uhr ein mit zwei Personen besetztes Segelboot. Zuvor hatte die Bootsbesatzung vergeblich versucht, im Seeraum vor Friedrichshafen den gebrochenen Mast selbstständig zu bergen. Bei diesem Manöver verfing sich jedoch eine Leine in der Schraube, so dass der Motor nicht mehr gestartet werden konnte.
Nach einem am Sonntagnachmittag, gegen 13.30 Uhr im Bereich des Überlinger Sees gebrochen Mast nicht mehr manövrierfähig war eine Segeljolle. Die Wasserschutzpolizei Überlingen schleppte die Jolle deshalb samt Besatzung in den Heimathafen nach Überlingen.
In Seenot geraten war am Sonntagvormittag, gegen 11.15 Uhr auch ein Kite-Surfer im Bodensee vor Überlingen. Zwar konnte der Wassersportler kurz darauf unverletzt von seinem Begleitboot an Bord genommen werden, jedoch war das Kite-Brett verloren gegangen. Dieses konnte bei der anschließenden Suche von der Wasserschutzpolizei Überlingen wenige hundert Meter entfernt geborgen und dem Eigentümer übergeben werden.
