Der richtige Riecher war gefragt

Lindau, 04.07.2011 von IBN

Mit heftigen Winddrehern hatte der Lindauer SC am 2. und 3. Juli bei seiner traditionsreichen Pokalregatta zu kämpfen.


„Wir haben die ganze Zeit gewartet, bis wir endlich starten konnten – und dann hat gleich wieder der Wind gedreht“, schildert Wettfahrtleiter Markus Gielen sein Dilemma.
Letztlich hat es am Samstag dann doch noch für drei Läufe gereicht. „Die beiden ersten waren bei schwachem Wind aus Südwest, wobei da noch einmal ein kurzer Gewitterausläufer mit fünf Beaufort die Segler durcheinandergewirbelt hat. Die dritte Wettfahrt musste ich abkürzen, die ist dann gerade noch durchgegangen“, meint Gielen.
Am Sonntag warteten die Segler erst einmal lange, ehe sich der angekündigte Westwind durchsetzte und für einen schönen vierten und   letzten Lauf sorgte.
Bei den 12 gestarteten Lacustre hatte wie so oft Erich Buck vom YC Langenargen den besten Riecher für den Wind, Zweiter wurde Gerhard Jahn vom Bregenzer SC vor Jan Eckert vom Zürcher SC. Auf Rang vier kam Joseg Bitsche vom BSC.
Bei den 45 Quadratmeter Nationalen Kreuzern siegte Silvio  Schobinger vom Württembergischen YC, zweiter wurde Andi Bulang vom YC Radolfzell und dritter Wolfgang Beck vom YC Hard.
„Meine Hochachtung“, meinte Markus Gielen, „Wolfgang hat mit seiner alten, original gaffelgetakelten May immerhin vier wesentlich modernere Boote hinter sich gelassen“.
    Stephan Frank