22 Jollen im LSC

Finn beim Start

Lindau, 11.07.2011 von IBN

Den traditionsreichen Lindavia-Pokal hat der Lindauer Segler-Club am Wochenende (9.-10. Juli) ausgetragen.


12 Schiffe der olympischen Finn-Klasse und 10 Boote der Europe-Nachwuchsklasse waren am Start. „Ich finde es wichtig, dass der LSC nicht nur die Yacht-, sondern auch die Jollensegler fördert“, begründet Wettfahrtleiter Markus Gielen das Engagement für die Ein-Mann-Boote. Die 22 Segler hatten beste Bedingungen: am Samstag konnten noch vor dem Gewittersturm drei gute Wettfahrten bei Sonne und zwei Windstärken gefahren werden. „Und am Sonntag wollten wir unbedingt noch einen vierten Lauf durchbringen. Drum sind wir trotz Stadtfest schon um acht Uhr in der Früh gestartet – und der Südostwind hat tatsächlich für einen abgekürzten Lauf gehalten“, zieht Gielen seine Bilanz.
Bei den Finn-Dinghys siegte Walter Mai vom Yachtclub Bad Wiessee, vor Hans Fatzer vom Yachtclub Arbon und Andreas Bollongino von den Jollenseglern Reichenau. Lokalmatator Fabian Gielen ist extra für die Wettfahrt vom Laser in den Finn umgestiegen, hatte aber vor dem letzten Durchgang Startprobleme und landete in der Endabrechnung auf dem vierten Platz.
Bei den Europes gewann Anica Rimmele vom Yachtclub Immenstaad überlegen mit vier ersten Plätzen, vor Pauline Bollongino von den Jollenseglern Reichenau und Lioba Rimmele, ebenfalls Immenstaad.
„Die Europes hatten wir in diesem Jahr zum ersten Mal beim Lindavia-Pokal“, meinte Wettfahrtleiter Markus Gielen zum Abschluss, „aber die haben so gut zu den Finns gepasst – im nächsten Jahr sind die sicher wieder dabei“.