Wassersport-Ausstellung am Bodensee feiert Jubiläum

Neuheiten der Saison 2012 in acht Hallen und am Hafen

Friedrichshafen, 12.07.2011 von IBN

Die INTERBOOT feiert Jubiläum und blickt auf eine traditionsreiche Vergangenheit und eine spannende Zukunft: Vom 17. bis 25. September 2011 legt sie zum 50. Mal in die Welt des Wassersports ab. Mit an Bord sind rund 500 Aussteller, die in acht Hallen, auf dem Messe-See und dem Bodensee zeigen, was der Markt aktuell zu bieten hat.

 Das Tauch-Center präsentiert sich mit neuen Aktionen wie einem Panorama-Unterwasserkino und Foto-Workshops. Ein Wakeboard-Wettbewerb, Segelregatten und das Duell der Motorboote sorgen für Spannung. In Sonderausstellungen können die Besucher 50 Jahre Wassersportgeschichte im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Entwicklung in Zeitraffer erleben.
„Was 1962 in der Zeit des Wirtschaftswunders begann, hat sich schnell zu einer internationalen und erlebnisreichen Wassersport-Ausstellung mit Trendsetterfunktion entwickelt, die sich als wichtiger Partner der Branche sieht“, beschreibt Messechef Klaus Wellmann. „Von Beginn an war der Vorführhafen integriert. Heute können die Besucher das Vergnügen Wassersport in den Messehallen, auf dem Messe-See und auf dem Bodensee aktiv erleben. Diese Kombination gibt es auf keiner anderen Wassersport-Ausstellung in Deutschland.“
Auch die Aussteller wissen das vielseitige Testareal zu schätzen. Einige der weltgrößten Werften wie Bavaria, Bénéteau oder Jeanneau nutzen die INTERBOOT bereits seit Jahrzehnten um ihre Produkten erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen. „Besonders stolz sind wir auf die Aussteller, die damals bereits auf der Verbraucherausstellung IBO ihre Boote gezeigt haben und uns seither fast ununterbrochen begleiten, wie beispielsweise Boesch Motorboote aus der Schweiz und Schöchl Yachtbau aus Österreich“, hebt Projektleiter Dirk Kreidenweiß hervor. „Brunnert-Grimm aus der Schweiz präsentiert seine Neuheiten sogar schon seit 1951 in Friedrichshafen.“ In diesem Jahr zeigt der Aussteller aus Gottlieben ein neues Brennstoffzellenboot.
Zeitreise durch 50 Jahre Wassersport
In 50 Jahren Wassersport auf der INTERBOOT hat sich einiges getan, das beweisen zahlreiche Geschichten und Bilder in einer multimedialen Ausstellung. Zum Jubiläum können die Besucher auf Zeitreise gehen und bis in die Anfänge der Wassersport-Ausstellung im Jahr 1962 im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Veränderung zurück blicken. Zudem werden in den einzelnen Ausstellungsbereichen auf historischen Ausstellungsinseln Boote, Ausrüstung und Mode aus der damaligen Zeit die Entwicklungen und Unterschiede von damals zu heute aufzeigen.
Tauchcenter mit Panorama-Unterwasserkino
Neuer Anstrich für das Tauch-Center in Halle A4: Dort wird die Unterwasserwelt für die Besucher mit einem Panorama-Kino, einem Sprung ins Tauchbecken und Vorführungen erlebbar. Erfahrene Taucher, die ihre Erlebnisse gerne fotografisch festhalten möchten, können an den beiden INTERBOOT-Wochenenden an Workshops teilnehmen. Unterwasserfotograf David Benz, der für seine Bilder bereits mehrfach ausgezeichnet worden ist und 2008 zu den Top Ten der International Photography Awards gehörte, gibt seine Tipps an Anfänger und Fortgeschrittene weiter. Zudem informieren Ansprechpartner von Tauchbasen und -schulen, Reiseanbietern, Tauchgeräten, Bekleidung und Zubehör. Kompetente Unterstützung für die Neuorganisation hat sich die Messe Friedrichshafen mit Jürgen Steiger an Bord geholt. Der begeisterte Hobbytaucher und Netzwerker ist seit 15 Jahren für verschiedene Hersteller der Tauchbranche tätig und hat bereits erfolgreich Tauchbereiche bei Messen organisiert.
Wassersport-Testareale auf Messe-See und Bodensee
Aufs Wasser kommen Kinder und Erwachsene auf dem Messe-See mit Kajaks, Kanus sowie Segel- und Schlauchbooten. Kinder bis 10 Jahre können das Messe-See-Patent im Schlauchbootfahren ablegen. Beim integrativen Mini12er- Segeln nehmen die kleinen Messegäste ebenfalls selbst das Steuerruder in die Hand und gleiten gemeinsam mit Behinderten in unkenter- und unsinkbaren Yachten über das Wasser.
Für ausgiebige Probefahrten vor dem Kauf eines Bootes stellen zahlreiche Hersteller rund 100 verschiedene Schiffe im INTERBOOT-Hafen bereit. „Wassersport erleben“ heißt es auch beim Württembergischen Yachtclub: An den INTERBOOT-Wochenenden können alle Interessierten unter fachkundiger Anleitung und kostenfrei am "Schnuppersegeln" teilnehmen. Wer den Abend in gemütlicher, maritimer Atmosphäre am Seeufer ausklingen lassen möchte, ist im INTERBOOT-Hafen ebenfalls richtig. Ab Messeschluss gibt es hier zur Happy-Hour den Sundowner einen Euro vergünstigt.
Treffpunkt für Funsport-Fans
Ausrüstung, Zubehör, Bekleidung sowie Wasserski- und Wakeboardboote: Ein Treffpunkt für Surfer, Kiter, Wasserskifahrer, Wakeboarder und Stand-Up-Paddler ist die Halle A5. Im Relentless-Beach-Club im Übergang Ost, können sich die Fans der Funsportarten untereinander über die neuesten Trends, Tipps und Tricks austauschen und chillen.
Wakeboard-Wettbewerb und Testgelände
Zum Funsport-Sektor für alle Wakeboarder und solche, die es werden wollen, verwandelt sich in diesem Jahr erneut der Messe-See. An der installierten Liftanlage machen Wakeboarder mehrmals täglich Lust auf die Trendsportart, abends können Anfänger ihr Talent testen bis die Sonne untergeht. Am zweiten INTERBOOT-Samstag lockt der Wakeboard-Wettbewerb CA$H FOR TRICKS zahlreiche Top-Boarder nach Friedrichshafen, um sich auf dem Messe-See zu präsentieren und das Preisgeld von insgesamt 2.500  Euro zu ergattern.

Maritimer Reisemarkt mit Beach-Modenschau
Einen Blick in die Ferne können die Besucher im Maritimen Reisemarkt werfen:  Dort informieren Ansprechpartner von Reiseanbietern, Ländern und Regionen über die schönsten Reiseziele für Wassersportler. Das Charterforum berät kompetent und neutral, welches Revier welchen Ansprüchen gerecht wird und unterstützt bei der individuellen Planung. Die passenden aktuellen Modetrends für den Gang an den Strand oder die Beachbar zeigen die Modells auf dem INTERBOOT-Catwalk in einer Modenschau.
Duell der Motorboote: Liquid Quarter Mile
Ein besonderes Spektakel für Fans von PS-starken Motorbooten findet vor der Friedrichshafener Uferpromenade statt: Beim Publikumsmagneten Liquid Quarter Mile demonstrieren täglich (außer Mittwoch und zweiter Messe-Sonntag) zwischen 17 und 19 Uhr schnelle Boote auf der Viertelmeile ihre Leistungsstärke. In einem spannenden Duell treten die Teilnehmer in unterschiedlichen Klassen gegeneinander an – zum 50. Jubiläum gehen auch Oldtimer-Boote an den Start.
Die INTERBOOT Trophy, der BodenseeCup der MS 11 Motorboote, die Oldtimer-Regatta und das Motorboot-Training für Damen gehören ebenfalls zum Hafen-Programm.
Treffpunkt der nautischen Schweiz
Geballte Schweizer Präzision und Design zeigen die Aussteller der stärksten ausländischen Nation der Wassersport-Ausstellung auf dem großen Gemeinschaftsstand in Halle B1. Traditionell haben alle Schweizerinnen am INTERBOOT-Donnerstag freien Eintritt. Für die Anreise steht wieder das Kombi-Ticket bereit, das die Bahnfahrt nach Romanshorn, die Fähre nach Friedrichshafen und den Transfer zur Messe sowie den um zehn Prozent ermäßigten INTERBOOT-Eintritt beinhaltet.
Bootsbau in Aktion
Auf einem großen Gemeinschaftsstand präsentiert sich der Verband der Bodenseewerften. Hier können sich die Besucher bei den Bootsbau-Experten informieren. Neben fertig gestellten Yachten entsteht auf dem Stand ein 4,5 Meter langes Holzruderboot der Werft Denninger-Meile.
Bobby Schenks Blauwasserseminar
Für Weltumsegler in spe, Fahrtensegler, Träumer und echte Seebären bietet die INTERBOOT  in diesem Jahr das Blauwasserseminar am zweiten Messewochenende: Bobby Schenk und weitere Segelprofis geben am Samstag, 24. und am Sonntag, 25. September ihre Erfahrung weiter. Die Teilnahme zum Preis von 120 Euro ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Ruhige Anlegestelle auf der INTERBOOT
Anlegestelle für alle, die bei ihrer Tour über die Messe eine Pause einlegen oder den Messetag in angenehmer Atmosphäre mit Häppchen, Cocktail oder einem Glas Wein ausklingen lassen möchten, ist das INTERBOOT-Plaza. Hier laden zudem Anbieter von hochwertigem Schmuck, Mode, Accessoires und Wein zum Verweilen ein.


Wassersporterlebnis für Jugendliche
Nachwuchs für den Wassersport: Zum 10. Mal organisiert die INTERBOOT für Zwölf- bis 16-Jährige ein ganzes Wochenende voller Aktivitäten auf und unter Wasser. Beim INTERBOOT-Jugendlager am 24. und 25. September 2011 können 100 Jugendliche testen, welche Sportart am meisten Spaß macht und am besten zu ihnen passt. Wakeboarden, Motorbootfahren, Segeln, Tauchen oder die neue Trendsportart Stand-Up-Paddeling stehen auf dem umfangreichen Programm.
Öffnungszeiten und Preise sowie Jubiläumsaktion
Die INTERBOOT ist von Samstag, 17. bis Sonntag, 25. September 2011 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; der Messehafen täglich bis 19 Uhr. Kostenlose Bus-Shuttles bringen die Besucher vom Flughafen, Bahnhof, Fährhafen, Messe-Hafen und den Parkplätzen zum Messegelände und zurück. Die Tageskarte kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Familienkarte ist für 25 Euro erhältlich, Kinder zwischen sechs und 14 Jahren zahlen 5 Euro. Besucher, die während der INTERBOOT ihren 50. Geburtstag feiern, erhalten freien Messeeintritt; alle die im Jubiläumsjahr 50 werden, zahlen 50 Prozent des Preises. Weitere Infos unter www.interboot.de.

Historie:

1950 bis 1961: Auf der Verbrauchermesse IBO sind im Jahr 1950 erstmals Boote vertreten. Bereits 1951 präsentierte die Brunnert-Grimm AG ihre Boote.
1962: Erste „Internationale Bootsausstellung am Bodensee“ mit 94 Ausstellern.
Die Wassersport-Ausstellung ist die erste ihrer Art, die im Herbst und damit am Ende der Saison stattfindet. Der Termin wird daher in Fachkreisen stark diskutiert. Bald zeigt sich, dass der Zeitpunkt für den Arbeitsrhythmus der Hersteller perfekt gewählt ist, die Ausstellung wird zum bedeutendsten Wirtschaftsbarometer der Branche. Ebenfalls eine Besonderheit: der Vorführhafen am Bodensee. Bis 1991 ist die Messe in Friedrichshafen die einzige Wassersport-Ausstellung Deutschlands mit eigenem integriertem Hafen, der potenziellen Kunden die Möglichkeit zur Probefahrt vor dem Kauf bietet.
1962 stehen Motorboote im Vordergrund, die Besucher interessierten sich stark für den neuesten Stand der Technik. Bei der ersten Wassersport-Ausstellung sorgt beispielsweise ein revolutionärer Wankelmotor mit Star-Jet-Turboantrieb, der erstmals in einem Sportboot eingesetzt wird, für Aufsehen. Trotz niedriger Hallenhöhe finden auch Segelboote in voller Größe ihren Platz: Die Deckenplatten der Hallen werden entfernt und die Masten ragen in den Himmel.
Wichtige Initiatoren der Schau sind Bootsbauer Walter Boesch aus Zürich, Heinz Flücht, Chefredakteur „Das Motorboot“ – heute Skipper und Otto P.W. Hüni, Fabrikant und damaliger Gesellschafter der Messe Friedrichshafen.

1963: Wassersportschau erstmals mit dem Namen INTERBOOT
Nach großem Erfolg geht die Wassersportschau in die zweite Runde und erhält den Namen INTERBOOT. Die Zahl der Aussteller steigt stark an.
1964: Bootszubehör gewinnt an Bedeutung
Standen 1962 vor allem Segel- und Motorboote sowie Motoren im Fokus, hat sich die INTERBOOT nun zu einem bedeutenden Markt für Bootszubehör entwickelt: von Bootsbeschlägen über Wasserski bis hin zu Wassersportbekleidung ist alles zu finden.
1967: INTERBOOT als Trendsetter
Als erste Bootsmesse überrascht die INTERBOOT mit einem Computer, in dem die Besucher nach Eingabe von Preis, Größe und weiteren gewünschten Eigenschaften, das passende Boot ausfindig machen können und die dazu gehörige Hallen- und Standnummer erhalten.
Nach dem Motto: „Mein Liegeplatz ist dein Kofferraum“ boomt die Nachfrage nach Schlauchbooten, da großer Liegeplatzmangel für Segel- und Motorboote am Bodensee herrscht. Aufgrund großer Nachfragen wird die Liegeplatz-Anzahl am INTERBOOT-Hafen durch eine zusätzliche schwimmende Mole erhöht.
1968: INTERBOOT  erhält mehr Ausstellungsfläche
Durch den Umzug der Messegesellschaft auf das Gelände an der Meisterhofener Straße, erhöht sich die Ausstellungsfläche der INTERBOOT auf eine Fläche von 20.000 Quadratmetern in vier Hallen plus Freigelände. Zudem wird die Fläche am Vorführhafen verdoppelt.
1973: Mittelmeerzentrum eröffnet
Das Mittelmeerzentrum  wird erstmals eröffnet, das 1999 zum maritimen Reisemarkt mit Charterforum erweitert wird und bis heute Bestand hat. 1973 können sich die Besucher erstmals über maritime Reiseanbieter und die Mittelmeerländer informieren. Ein wichtiges Signal für die Aussteller aus Italien, deren Anzahl sich in den folgenden Jahren mehr als verdoppelt. 1986 sind die Aussteller aus Italien die stärkste ausländische Nation vor der Schweiz.
1974/1975: Windsurfing und Tauchen im Fokus
Bei der 13. INTERBOOT im Jahr 1974 ist erstmals das Thema Windsurfing mit dabei, 1975 steht mit dem Informationstag „Tauchsport im Mittelmeer“ zum ersten Mal Tauchen auf dem Programm. 1989 wird es erstmals ein Tauch-Zentrum mit Aktionsbühne und Surfzubehör geben.
1976: Schweizer Aussteller mit eigenem Pavillon
Die Beziehung zu den Nachbarn aus der Schweiz wird enger: „Pavillon Suisse“ heißt der Bereich, in dem sich die Schweizer Aussteller fortan präsentieren und aus dem später die Plattform „Suisse@Interboot“ entsteht.
1983: INTERSURF erobert die INTERBOOT
Eine weitere Wassersport-Disziplin erhält Einzug auf der INTERBOOT: Mit einem Filmwettbewerb für Windsurffilme und einem Vorführbecken in der Halle, auf dem Kinder Windsurfen testen können, startet die INTERSURF. Später wird der Bereich mit einer großen Show-Bühne und einer Beach-Modenschau ausgebaut. 1988 ist Jim Drake, der Erfinder des Surfbretts, zu Gast auf der INTERBOOT.
1985: Siegersegelyachten des Admiral Cups auf der INTERBOOT
Das von der INTERBOOT unterstützte Team des deutschen Seglerverbandes gewinnt den Admirals Cup – die inoffizielle Weltmeisterschaft im Hochseesegeln -  und kommt mit dem berühmten „Topf“ und drei Yachten zur INTERBOOT, um sich feiern zu lassen.
1986: INTERBOOT erschließt Karibik als neues Revier
Die INTERBOOT beweist sich als Trendstetterin und macht ihre Besucher im Mittelmeerzentrum erstmals auf ein bisher relativ unbekanntes Ganzjahreswassersportrevier aufmerksam: die Karibik. Im Jahr 1990 organisiert die Messe gemeinsam mit der Lufthansa und KH&P Yachtcharter die Fun-Regatta Karibik-Trophy für Teilnehmer mit und ohne Segelerfahrung.   
1991: INTERBOOT-Sailing-Center eröffnet
In einem echten Zirkuszelt auf dem Messegelände schafft die INTERBOOT das Sailing-Center. Hier erhalten die Besucher fachlich hochwertige Informationen ohne kommerziellen Hintergrund. 1996 wird das Sailing-Center umgestaltet: Es entsteht eine Hafenkulisse mit Holzbootshäusern und Stegen an einem Hafenbecken.
1992: INTERBOOT mit Wassersport-Arena
Im Freigelände entsteht die Wassersport-Arena mit Zuschauertribüne, in der ein Match Race Segel-Wettbewerb für Modellboote stattfindet. In den Folgejahren ist sie auch Schauplatz für Surfdemos, Wasserski-Shows, Opti- und Teenie-Regatten. Der Vorführhafen wird mit der Veranstaltung eines Segelwettbewerbs für Clubmannschaften und den Jugend-Cup auf 420er Jollen bereichert.

2001: Letzte Schau auf altem Gelände
Die 40. INTERBOOT findet das letzte Mal an der Meisterhofener Straße statt und ist gleichzeitig der Einstand von Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Erstmals findet das integrative Segeln für behinderte Kinder in Mini-12ern statt, das bis heute sehr beliebt ist.
2002: Nachwuchsförderung auf der INTERBOOT
Auch das neue Messegelände ist auf die INTERBOOT zugeschnitten: Die Hallen A1 und A3 sind höher gebaut, um den Masten der Segelyachten Raum zu geben. Die erste Schau in den neuen Hallen findet mit der INTERSURF Chill Area statt, einem Treffpunkt für die Surfer-Szene. Erstmals organisiert die INTERBOOT ein Jugendlager, um den Nachwuchs an den Wassersport heranzuführen. Bis heute ist das Erlebniswochenende stark gefragt und beliebt.
Neues gibt es auch am INTERBOOT-Hafen, der eine Stunde länger als die Messe geöffnet bleibt und zum Sundowner einlädt. Beim „Steig ein Festival“ stehen Motorboote aller Art zum Mitfahren bereit.
2004: Frauen im Wassersport
Die INTERBOOT stellt das Thema „Frauen im Wassersport“ in den Mittelpunkt. Zur Eröffnung kommt die begeisterte Motorboot-Fahrerin und Schauspielerin Christine Neubauer. Neu ist der Aqua Fun Award, mit dem die INTERBOOT Persönlichkeiten für ihr Engagement  in der Jugend- und Nachwuchsarbeit auszeichnet.
2005: Das Jahr der neuen Sportveranstaltungen
Mit mehreren neuen Sportveranstaltungen zieht der INTERBOOT-Hafen das Interesse auf sich: Spektakuläre Motorbootduelle auf der Viertelmeile werden bei der Liquid Quarter Mile ausgetragen, die weibliche Weltelite der Match Race Segler trifft sich beim Ladies Match Cup. Beim Qualifyer Match Race Germany qualifizieren sich die Männer für das Match Race Germany und bei der German Team Challenge finden Rennen der Internationalen 14 Footer direkt vor der Uferpromenade statt. Bis heute ein großer Anziehungspunkt ist die INTERBOOT-Trophy mit Einhandregatten in verschiedenen Klassen.
2007: Operation Blue
Die INTERBOOT stellt gemeinsam mit führenden Motorenherstellern die „Operation Blue“ auf die Beine: 20 Schlauchboote stehen für die Besucher bereit, um gratis und ohne Führerschein aufs Wasser zu fahren und den Spaß am Wassersport zu entdecken. Der INTERBOOT-Hafen ist erstmals für alle ohne Eintritt zugänglich.
2007 bringt die INTERBOOT ein Stück America´s Cup-Geschichte nach Friedrichshafen: Im Freigelände können die Besucher einen Blick auf die Decks, die 33 Meter hohen Masten und die Hightech-Ausstattung zweier Herausforderer-Yachten werfen.
Eine Premiere feiert der Gemeinschaftsstand „Suisse@interboot“ auf einer Fläche von 500 qm.
2009: Elektro-Antriebe sind im Kommen
Der technische Fortschritt im Bootsbereich macht sich mit Elektrobooten bemerkbar. Aussteller wie Boesch, Rapp, Pro Nautik und Thoma zeigen auf der INTERBOOT, dass der Fahrspaß bei Booten mit alternativen Antrieben durch ihre Kombination aus Kraft, Schnelligkeit und Ruhe entsteht. Die Weltpremiere „Greenline 33 Hybrid Solar“ macht deutschlandweit Schlagzeilen.
2010: Wakeboarder im Fokus
Was 2009 mit einem Wakeboard-Show-Event auf dem Bodensee und einer Wakeboard-Anlage mit Demonstrationen auf dem Messe-See ihren Anfang hatte, wird 2010 ausgebaut:  Acht Top-Wakeboarder treten beim Wettbewerb „Cash for Tricks“ gegeneinander an. Auch die Besucher dürfen ihr Talent an der Anlage testen.
2011: 50. Jubiläum der Wassersport-Ausstellung
Das Tauch-Center bekommt einen neuen Anstrich und lockt mit Panorama-Unterwasserkino, Fotoworkshops mit David Benz und Vorführungen. Die INTERBOOT blickt mit einer Sonderschau auf 50 Jahre Wassersport zurück, unser besonderer Dank gilt den Ausstellern, die von 1962 bis heute fast ununterbrochen dabei sind: Boesch Motorboote und Brunnert Grimm aus der Schweiz, Schöchl Yachtbau aus Österreich, Delius Klasing Verlag, Verband der Bodenseewerften in Baden-Württemberg und der Wasserschutzpolizei am Bodensee.

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