Aussteller zünden zum Jubiläum ein Feuerwerk an Premieren

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Friedrichshafen , 17.09.2011 von IBN

Funsport, Reise, Charter, Tauchen: Die 50. INTERBOOT bietet wieder die ganze Vielfalt des Wassersports.

Kernstück der Bootsausstellung sind naturgemäß Boote und Yachten. Weil die internationale Bootsbranche nach der Konjunkturkrise wieder Tritt gefasst hat, ist in diesem Jahr von Samstag, 17. September bis Sonntag, 25. September, das Angebot an neuen Booten besonders groß. Ein erster Rundgang zeigt die ganze Trend-Palette bei Booten und Schiffen.
Ein wahres Feuerwerk an Premieren gibt es bei den Motorbooten. Die nagelneue Galeon 400 Fly, eine luxuriös ausgestattete Flybridge-Yacht aus Danzig zählt mit ihrer Länge von 13 Metern und 4,16 Metern Breite dabei mit zu den größten Neuerscheinungen der INTERBOOT. Die Yacht mit luxuriöser Einrichtung wird von zwei 265 PS-Dieselmotoren in Gleitfahrt gebracht und ist ab 321.500 Euro zu haben.

Als schneller Gleiter ist auch die 10,95 Meter lange Bavaria Sport 31 ausgelegt, die Deutschlands größte Yachtwerft, die Bavaria Yachtbau GmbH, auf ihrem Messestand als Weltpremiere präsentiert. Erstmals auf einer Bootsaustellung ausgestellt wird auch die Nimbus 365 Coupé aus Schweden. Diese elf Meter lange Weltpremiere besticht gleichermaßen durch ihre Fahrleistung wie durch ihr luxuriöses Interieur und eine Eignersuite.

Die Qual der Wahl haben auch alle INTERBOOT-Besucher, die auf der Suche nach so genannten Sportbooten sind. Die Boote verbinden rasante Fahreigenschaften und formschöne Rümpfe aus Kunststoff, denen ihr hohes Geschwindigkeitspotential anzusehen ist. Eine Gemeinsamkeit aller Motorboote sind die durchweg modernen Antriebe, im Dieselbereich als besonders sparsame Common-Rail-Versionen und bei den Benzinern digital gesteuerte Hightech-Maschinen. Mit 860 PS und fast 100 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit ist die Performance 1107 aus der Performance Marine GmbH eines der schnellsten Boote der INTERBOOT.

Unter den Motorbootpremieren fallen auch einige klassisch anmutende Sportboote aus Holz auf, wie die Schweizer Boesch 710 Ascona de Luxe. Sie erinnert an die legendären und eleganten Riva-Boote aus den 1960er Jahren.
Auch bei den Segelyachten ist die Zahl der Premieren groß. Hier wird bei den Fahrtenyachten der Trend zu mehr Sportlichkeit deutlich, ohne dass auf Komfort verzichtet werden muss. Mit zu den größten Neuvorstellungen im Segelyachtbereich gehört die 15,38 Meter lange Sun Odyssey 509 der französischen Jeanneau Werft, die mit drei oder vier Kabinen angeboten wird. Die Yacht ist trotz ihrer Größe und der Segelfläche von 114 Quadratmeter am Wind auch von einer kleinen Crew zu beherrschen.

Die INTERBOOT mit dem Bodensee als Hausrevier wird von vielen Werften auch als Präsentationsort für neue Daysailer genutzt. Auffällig in diesem Jahr ist die 8,50 Meter lange Alphena aus Frankreich, die bei 1,6 Tonnen Gewicht von 38 Quadratmetern Segelfläche auf Hochtouren gebracht wird.

Freunde klassischer Yachten können sich auf den 75er Nationalen Kreuzer „Vinga“ freuen. Jetzt ist die vierjährige Restaurierung, die eigentlich ein Neubau war, abgeschlossen und die 11,70 Meter lange Rennyacht aus Edelholz sieht wieder so aus, wie sie 1914 von der Werft Abeking und Rasmussen abgeliefert wurde. Moderne Linien im Retro-Look bietet die 2,5 Meter Breite Clarc 33, eine schnelle, trailerbare Zehnmeteryacht mit Hubkiel, aus dem Hause Bénéteau. Sie bietet Wohnkomfort für bis zu fünf Personen.

Eines der wohl ungewöhnlichsten Boote der Messe, die Elysium Rideabout 40, ist noch nicht im Original zu sehen. Doch das im Bau befindliche Zwölf-Meter-Boot aus Teak wird vom Steuermann und Co-Piloten „geritten“ – wie auf einem Motorrad. Das Boot ist bis zu 70 Stundenkilometer schnell und bietet Kojen, Küche und sogar Duschkabine.
Eine völlig neue Form der Mobilität auf dem Wasser, besonders auch für den Tourismusbereich, sieht die BionX Europe GmbH mit ihrem ersten WaterPedelec. Die Fahrer können selbst wählen, ob sie die SeaScape 12 lieber aus eigener Kraft mit dem Tritt in die Pedale, oder wie beim E-Bike, unterstützt von einem Elektromotor fahren möchten.